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Arthur Abraham (l.) knüpft sein Karriere-Ende an jenes von Uli Wegner

Kult-Trainer Ulli Wegner wünscht seinem Schützling Arthur Abraham einen würdigen Abgang vom Profi-Boxen.

"Er soll über den Ku'damm erhobenen Hauptes gehen und jedem in die Augen schauen können. Er soll als großer Champ abtreten", sagte der 72-Jährige im Doppel-Interview mit der Tageszeitung "Die Welt".

Abraham denkt allerdings noch nicht an Abschied.

Am Samstag will der 34-Jährige seinen WM-Titel im Super-Mittelgewicht gegen den drei Jahre jüngeren Engländer Paul Smith verteidigen.

"Wer denkt schon an Verlieren? So etwas gibt es nicht. Ich verliere nicht. Niemals", sagte der Armenier, der in seinem 45. Profikampf den 41. Sieg anstrebt.

Seit 2003 arbeiten Wegner und Abraham beim Sauerland-Stall in Berlin zusammen.

Bei 18 WM-Kämpfen stand der Trainer in der Ecke seines Schützlings.

Die Zusammenarbeit soll in den nächsten Jahren fortgesetzt werden, wie der 72-Jährige Wegner meinte: "Eine Trennung würde mir das Herz aus der Brust reißen."

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