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Da ist das Ding: Marco Huck schnallt sich den Gürtel im WBO Cruisergewicht direkt um und präsentiert den Fans die Trophäe. Die Zuschauer feiern ihren Liebling

Box-Manager Wilfried Sauerland hat die Kündigung seines Boxers Marco Huck kritisiert und hält nichts von dessen Entscheidung, seine Kämpfe künftig selbst zu vermarkten.

"Er überschätzt sich hier selbst", sagte der 74 Jahre alte der "Sport Bild".

Sauerland kann es nicht nachvollziehen, dass sich WBO-Cruisergewichts-Weltmeister Huck zum Jahresende vom Berliner Box-Stall trennt.

"Wenn er sich wenigstens einer erstklassigen Agentur anvertrauen würde, hätte ich dafür noch Verständnis aufbringen können. Aber ich halte seinen neuen Partner Ufa Sports im Boxen eher für zweitrangig", betonte Sauerland.

Nichts hält Sauerland auch von Hucks Vorhaben, den übermächtigen Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko herauszufordern. "Das möchte er seit Jahren. Das haben wir lange erfolgreich verhindert. Denn das bringt ja gar nichts", sagte der Promoter.

Genauso wenig Verständnis hat Sauerland für die Entscheidung Hucks, seinen Bruder Kenan zum Promoter zu machen. "Der ist ein junger Mann komplett ohne Erfahrung. Die Arbeit mit den Weltverbänden und anderen Promotern ist schwer. Da wird er noch viel Lehrgeld zahlen müssen", sagte Sauerland.

Obwohl Huck zum 31. Dezember 2014 gekündigt hat, geht Sauerland davon aus, dass beide Seiten noch etwas länger zusammenarbeiten: "Aus meiner Sicht läuft unser Vertrag Ende April 2015 aus. Marco hat zum 31. Dezember 2014 gekündigt, aber aufgrund zweier Kampfabsagen verlängert sich der Vertrag noch um vier weitere Monate. Das war die Dauer der Krankheitszeit."

Im März 2014 hatte Huck wegen eines Daumenbruchs ein Duell mit dem Italiener Larghetti absagen müssen, im September 2013 war der Kampf gegen Firat Arslan wegen einer Ellenbogenverletzung verschoben worden. Daher fordert Sauerland noch zwei Kämpfe von Huck ein: "Geplant ist eigentlich, dass er im Januar und im April boxt."

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