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Shannon Briggs-Wladimir Klitschko-Pressekonferenz
Shannon Briggs (l.) stellt Wladimir Klitschko seit Jahren nach © getty

Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko will unabhängig vom Kampf gegen den Amerikaner Bryant Jennings am 25. April im New Yorker Madison Square Garden bald seinen "Stalker" Shannon Briggs vor die Fäuste bekommen.

"Shannon Briggs hat die Grenzen des guten Geschmacks überschritten. Ich möchte ihn für seine Frechheiten bestrafen und gern gegen ihn boxen", sagte Klitschko der "Sport Bild".

Im Oktober 2010 hatte Briggs in Hamburg gegen Wladimirs älteren Bruder Vitali klar nach Punkten verloren.

"Ich verstehe Briggs. Es gibt eine Logik in dem, was er macht. Er will sich promoten. Genauso wie es Tyson Fury, David Haye, Manuel Charr und Marco Huck gemacht haben. Die Jungs wollten sich ins Gespräch bringen. Aber keiner hat es so gut geschafft wie Shannon Briggs. Allerdings hat er dabei die Grenzen überschritten. Er weiß nicht, wann es genug ist. Es ist nicht mehr lustig", erklärte Klitschko.

In den vergangenen Monaten hatte der 42 Jahre alte Briggs wiederholt Klitschko aufgelauert und ihn aufgefordert, gegen ihn in den Ring zu steigen.

Ungeachtet dessen wird der 38-jährige Klitschko Ende April gegen den acht Jahre jüngeren Bryant Jennings boxen. Laut Manager Bernd Bönte stehe der Fight nicht mehr auf der Kippe.

"Wir haben uns geeinigt, auch wenn noch nicht alle Verträge unterschrieben sind", hatte Bönte am Montag mitgeteilt.

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