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Floyd Mayweather und Manny Pacquiao bei einer Pressekonferenz vor dem Fight am 11. März 2015
Floy Mayweather und Manny Pacquiao treffen das erste Mal aufeinander © Getty Images

Der Titelvereinigungskampf zwischen den Weltergewichtlern Floyd Mayweather (WBA, WBC) und Manny Pacquiao (WBO) dringt finanziell in neue Dimensionen vor.

Insgesamt generiert der Fight am 2. Mai in Las Vegas 400 Millionen Dollar. Allein die 15.000 Tickets im MGM Grand Garden Arena wurden für 74 Millionen Dollar verkauft. Das ist mehr als das dreieinhalbfache des bisherigen Rekords (20 Millionen Dollar, Mayweather vs. Alvarez, September 2013).

"Es ist verrückt, eine richtiger Wahnsinn", sagte Pacquiaos Promoter Bob Arum ESPN.com und fügte an: "Wir hätten diese Zahlen nicht erreicht, wenn wir den Kampf vor fünf Jahren veranstaltet hätten".

Mayweather darf mit einer Börse von 150 Millionen Dollar rechnen, Pacquiao mit 100 Millionen.

Warum Mayweather vs. Pacquiao erst 2015 stattfindet und damit sechs Jahre in der Planung war, lag laut Arum an Kleinigkeiten. So sollen sich die beiden Boxer darüber gestritten haben, wer welche Hymne singt.

Mayweather (USA), aufgrund seiner riesigen Einnahmen und seines protzigen Auftretens "The Money" genannt, ist in 47 Profi-Kämpfen (26 Knockouts) unbesiegt. Pacquaio ist auf den Philippinen ein Volksheld, er hat allerdings von 64 Kämpfen fünf verloren.

Der Kampf gilt als ein sogenannter "Fight of the century", ähnlich wie Muhammed Ali vs. Joe Frazier ("Thrilla in Manilla", 1975) oder Joe Louis vs. Max Schmelling (1938).

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