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Floyd Mayweather (l.) bezwang Manny Pacquiao im "Kampf des Jahrhunderts"
Floyd Mayweather (l.) bezwang Manny Pacquiao im "Kampf des Jahrhunderts" © Getty Images

Erst will Floyd Mayweather einen zweiten Fight gegen Manny Pacquiao, dann zieht der Weltmeister zurück. Der Filipino sei ein Verlierer und Feigling.

Box-Superstar Floyd Mayweather hat doch keine Lust mehr auf einen Rückkampf mit Manny Pacquiao.

Nachdem er sich am Dienstag in einer SMS an einen ESPN-Journalisten noch anders geäußert hatte, erklärte der 38-jährige US-Amerikaner nun in einem TV-Interview, das am Samstag bei Showtime ausgestrahlt wird: "Ich habe meine Meinung geändert. Derzeit nicht, weil er ein schlechter Verlierer und ein Feigling ist."

Mayweather hatte in der Nacht zum Sonntag den WM-Kampf im Weltergewicht gegen den philippinischen Volkshelden Pacquiao in Las Vegas einstimmig nach Punkten gewonnen. Anschließend war bekannt geworden, dass der unterlegene "Pac-Man" von einer Verletzung der Rotatorenmanschette seiner rechten Schulter beeinträchtigt war, wegen der er am Mittwoch operiert wurde.

Laut Mayweather sei davon im Kampf "absolut nichts" zu merken gewesen.

"Er war schnell. Seine linke Hand war schnell, seine rechte Hand war schnell, beide kamen schnell und stark", sagte "Money" und erklärte, er habe nun viel Respekt vor seinem Kontrahenten verloren: "Das sind Ausreden, Ausreden, Ausreden. Wenn man verliert, akzeptiert man die Niederlage und sagt: 'Mayweather, Du warst der bessere Boxer'."

Pacquiao (36) muss nach dem Eingriff voraussichtlich neun bis zwölf Monate pausieren, sollte er seine Karriere fortsetzen.

Der über alle Gewichtsklassen hinweg beste Pound-for-Pound-Boxer Mayweather will im September noch einen Kampf machen und nach Erfüllung seines TV-Vertrages ungeschlagen von der Bühne abtreten.

Damit hätte er den Weltrekord von Rocky Marciano eingestellt, der nach 49 Kämpfen ohne Niederlage als Weltmeister Schluss gemacht hatte.

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