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Konni Konrad vor Kampf von Felix Sturm gegen Fedor Chudinov - Weigh In
Konni Konrad gab seinen Beruf als Müllarbeiter zugunsten seiner Boxer-Karriere auf © Getty Images

München - 2013 gibt Konni Konrad seinen Job bei der Kölner Müllabfuhr für die Box-Karriere auf. Nun kriegt er im deutschen Duell gegen Jürgen Brähmer die Chance auf den WBA-Titel.

Die Chance seines Lebens für Konni Konrad: Der 29-Jährige, der 2013 seinen Job bei der Kölner Müllabfuhr zugunsten seiner Boxer-Karriere kündigte, darf WBA-Champion Jürgen Brähmer herausfordern.

Das deutsche Duell um den WM-Titel im Halbschwergewicht steigt am 5. September in Dresden.

"Ich weiß, was harte Arbeit bedeutet, habe täglich 21 Tonnen Müll weggeräumt. Jetzt will ich mir meinen Traum vom Box-Champion erfüllen", sagte Konrad (21 Siege, 1 Remis, 1 Niederlage) der Bild. In der WBA-Weltrangliste wird der ehemalige Junioren-Weltmeister, der nach seiner ersten Niederlage 2006 dem Boxen zunächst den Rücken gekehrt hatte, auf dem zwölften Platz geführt.

Brähmer, 36, hat Respekt vor dem Kölner: "Als Weltmeister muss man sich immer wieder aufs Neue beweisen. Du darfst niemanden unterschätzen, sonst ist der Titel ganz schnell weg", sagte Brähmer: "Konrad ist physisch ein echter Brocken und zusätzlich mit einem unbändigen Willen ausgestattet, doch mit dem richtigen Plan werde ich auch ihn schlagen."

Brähmer hatte im März seinen Titel durch einen hart erkämpften Sieg gegen Robin Krasniqi in Rostock erfolgreich verteidigt. Ein angedachtes Duell mit dem Engländer Nathan Cleverly kam nicht zustande. 

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