vergrößernverkleinern
Vincent Feigenbutz (r.) setzte sich gegen Mauricio Reynoso (l.) durch
Vincent Feigenbutz (r.) setzte sich gegen Mauricio Reynoso (l.) durch © Getty Images

Vincent Feigenbutz bezwingt Mauricio Reynoso und ist damit Interims-Weltmeister der WBA. Der Supermittelgewichtler schreibt ein kleines Stückchen Boxgeschichte.

Supermittelgewichtler Vincent Feigenbutz hat den nächsten beeindruckenden Sieg gefeiert und zugleich ein kleines Stückchen Boxgeschichte geschrieben.

Der 19 Jahre alte Karlsruher bezwang am Samstagabend im westfälischen Halle den Peruaner Mauricio Reynoso durch technischen K.o. in der dritten Runde und kürte sich so zum Interims-Weltmeister der WBA.

Feigenbutz ist der bis dato jüngste deutsche Boxer, der einen solchen Titel erringen konnte. Zudem eroberte er durch den Sieg über Reynoso den - zugegebenermaßen nicht ganz so prestigeträchtigen - WM-Gürtel des Boxverbandes GBU.

"Es ist unglaublich und eine große Ehre, jüngster deutscher Champion aller Zeiten zu sein. Mein Plan ist heute von Anfang an aufgegangen. Mauricio ist ein guter Mann, aber er hatte heute keine Chance", sagte der junge Badener nach dem Fight voller Stolz zu SPORT1.

Für Feigenbutz war es der 20. Sieg im 21. Profikampf, der 19. davon vorzeitig.

Nächster Gegner des "K.o.-Prinzen" soll nun der reguläre WBA-Weltmeister Fedor Chudinov werden.

Vorausgesetzt natürlich, dem Russen gelingt es, seinen Titel am kommenden Freitag in London gegen den Briten Frank Buglioni erfolgreich zu verteidigen.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel