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Floyd Mayweather kassierte 200 Millionen Euro für den Pacquiao-Fight
Floyd Mayweather kassierte 200 Millionen Euro für den Pacquiao-Fight © Getty Images

Nach dem Mega-Fight gegen Manny Pacquiao überweist Floyd Mayweather eine obligatorische Gebühr nicht. Damit verliert der millionenschwere Superstar seinen WBO-Titel.

Box-Superstar Floyd Mayweather (USA) hat einen seiner drei WM-Titel verloren.

Die World Boxing Organization (WBO) erkannte dem 38-Jährigen den WM-Gürtel ab, da er der obligatorischen Zahlung von 200.000 Dollar (180.000 Euro) bis zum Ablauf der Frist am vergangenen Freitag nicht nachkam.

Der in allen 49 Profikämpfen unbesiegte Mayweather ist damit nur noch Weltmeister der Konkurrenzverbände WBC und WBA.

Mayweather hatte sich den Gürtel am 2. Mai im Mega-Fight gegen Manny Pacquiao (Philippinen) gesichert.

Die WBO-Regeln besagen, dass siegreiche Boxer nach dem Titelgewinn drei Prozent der Kampf-Börse an den Verband abtreten müssen, die Höchstgrenze liegt bei eben jenen 200.000 Dollar.

Mayweather hatte für den Sieg gegen Pacquiao geschätzte 220 Millionen Dollar (200 Millionen Euro) kassiert. In sozialen Medien protzt "Money" Mayweather regelmäßig mit teuren Autos, edlem Schmuck und anderen Statussymbolen.

"Die WBO hat den allergrößten Respekt vor Floyd Mayweather und dem, was er in seiner Karriere erreicht hat. Aber Herr Mayweather hat verstanden, dass ein WM-Titel neben den Privilegien auch Verpflichtungen mit sich führt", heißt es in einem Statement des Weltverbandes.

Mayweather hat 14 Tage Zeit, Einspruch einzulegen. Es wird aber nicht damit gerechnet, dass die Entscheidung zurückgenommen wird.

Mayweathers Titel wird nun wohl an dessen Landsmann Timothy Bradley gehen, der das WBO-Ranking als Nummer eins anführt. Bradley hatte sich im Juni umstritten nach Punkten gegen Jessie Vargas durchgesetzt.

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