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Marco Huck (l.) besucht Manuel Charr
Marco Huck besuchte den angeschossenen Manuel Charr im Krankenhaus © facebook.com/officialmanuelcharr

Der angeschossene Manuel Charr befindet sich nach seiner Notoperation offenbar auf dem Weg der Besserung. Der 30-Jährige bedankt sich für die Genesungswünsche.

Profiboxer Manuel Charr befindet sich nach seiner Notoperation offenbar auf dem Weg der Besserung.

"Mir geht es soweit gut. Ich bin in Behandlung", sagte der 30-Jährige der Bild.

Zudem bedankte sich Charr via Facebook für die vielen Genesungswünsche und postete ein Bild vom Besuch seines Box-Kollegen und ehemaligen Weltmeisters Marco Huck. "Ein Kuss von meinem Bruder", schrieb Charr dazu.

Charr wurde Dienstagnacht in einem Imbiss in Essen angeschossen und anschließend notoperiert.

Charr war früher bereits in eine Messerstecherei verwickelt gewesen. Im August 2006 hatte der Deutsch-Libanese mit einem Trainingskollegen auf dem Berliner Kurfürstendamm mit rohen Eiern auf Passanten geworfen. In der Folge war es zu einer Schlägerei gekommen, bei der ein Mann mit einem Messer schwer verletzt wurde.

Charr wurde wegen des Verdachts des versuchten Totschlags angeklagt, aus Mangel an Beweisen aber von einem Gericht freigesprochen. Aus dem Sauerland-Boxstall, der ihn ein Jahr zuvor verpflichtet hatte, flog Charr jedoch raus.

Charr hatte den bislang letzten seiner 32 Profikämpfe am 22. August gegen den Letten Mairis Briedis durch K.o. in der fünften Runde verloren. Ins Rampenlicht war der "Diamond Boy" im September 2012 geraten, als er in Russland in einem einseitigen Kampf gegen Witali Klitschko unterlag.

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