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Hamburg erhält den Zuschlag für die WM 2017
Hamburg erhält den Zuschlag für die WM 2017 © Getty Images

Die Weltmeisterschaften der Amateurboxer finden 2017 zum dritten Mal seit ihrer Premiere 1974 in Havanna auf deutschem Boden statt.

Am Rande der laufenden Titelkämpfe in Doha vergab der Weltverband AIBA die WM in zwei Jahren an Hamburg. 1982 hatten die Amateurboxer ihre Weltmeister in München gekürt, 1995 in Berlin.

Die Hansestadt, die sich um die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2024 bemüht, setzte sich in Doha gegen starke Konkurrenz durch.

Mit Taschkent (Usbekistan) und Sotschi (Russland) hatten sich zwei Städte aus Ländern beworben, die als klassische Hochburgen des Boxens gelten.

"Diese Entscheidung ist ein großer Erfolg für den Hamburger Sport. Einmal mehr hat sich gezeigt, wie wichtig und erfolgversprechend das Konzept kompakter Sportgroßveranstaltungen ist", sagte Hamburgs Innensenator Michael Neumann.

Die WM ist das erste Sportgroßereignis, das Hamburg seit seiner Olympia-Offensive in die Stadt holen konnte.

In ihrem Bemühen um die Ruder-WM 2017 war die Hansestadt gescheitert. "Wir haben jetzt die große Chance, der Welt im Jahr 2017 zu zeigen, was wir können", sagte Neumann weiter.

Der Deutsche Boxsport-Verband (DBV) hatte den AIBA-Vertretern am Dienstag in rund 15 Minuten seine Bewerbung präsentiert.

Anwesend waren auch Vertreter der Hansestadt sowie der Hamburger Bewerbergesellschaft für Olympia 2024.

Hamburg will sich mit der Ausrichtung der Titelkämpfe international als Sportstandort profilieren.

AIBA-Präsident Wu Ching-Kuo aus Taiwan hatte der Stadt zuletzt einen Besuch abgestattet und ihr gute Chancen auf den Zuschlag eingeräumt.

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