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Vincent Feigenbutz
Vincent Feigenbutz ist aktuell Interimsweltmeister der WBA © Getty Images

Supertalent Vincent Feigenbutz zeigt sich geschockt über die Welle von Kritik nach seinem umstrittenen Punktsieg. Sein Manager tobt und spricht von Kämpfen im Ausland.

Boxer Vincent Feigenbutz hat geschockt auf die Welle an Kritik in Folge seines letzten Kampfes reagiert.

Der WBA-Interimsweltmeister hatte zuletzt seinen Ausscheidungskampf gegen den Italiener Giovanni De Carolis umstritten nach Punkten gewonnen, aber von vielen deutschen Boxgrößen verbal Prügel bezogen.

"Ich bin schockiert, was alles behauptet wird und wie ich teilweise angefeindet werde", sagte Feigenbutz der SPORT Bild.

Seinen Manager Rainer Gottwald störte vor allem die Aussage von Ex-Weltmeister Graciano Rocchigiani, der Feigenbutz als "Durchschnittsboxer" bezeichnet hatte.

"Eine Unverschämtheit! Vincent liefert spektakuläre Fights und ist mit 20 Jahren erst am Anfang seiner Entwicklung", sagte Gottwald der SPORT Bild und drohte Konsequenzen an.

"Wenn aber weiterhin alle nur auf ihn einprügeln, müssen wir uns überlegen, künftig lieber im Ausland zu boxen. In jedem anderen Land gäbe es einen Hype um so einen Boxer. Nur in Deutschland hackt man gern auf den eigenen Leuten herum", wetterte Gottwald.

Feigenbutz soll im Frühjahr gegen den Sieger zwischen Fedor Tschudinow und Felix Sturm um den WM-Titel boxen und könnte der jüngste deutsche Weltmeister aller Zeiten werden.

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