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Manny Pacquiao will in die Politik wechseln
Manny Pacquiao will in die Politik wechseln © Getty Images

Der Rekordchampion kündigt in einem TV-Interview seinen Rückzug aus dem Ring an. Danach möchte sich der 36-Jährige noch stärker in seinem Heimatland engagieren.

Rekordweltmeister Manny Pacquiao plant für 2016 seinen Abschied aus dem Ring und die Konzentration auf eine Politiker-Karriere in seinem Heimatland Philippinen.

Das erklärte der 36-Jährige rund fünf Monate nach seiner Niederlage im 250-Millionen-Dollar-Titelkampf gegen den US-Champion Floyd Mayweather in einem Interview mit dem TV-Sender ABS-CBN.

"Ich boxe seit mehr als 20 Jahren. Ich bin jetzt bereit abzutreten. Ich habe zu Gott gebetet und bin glücklich mit dieser Entscheidung", sagte Pacquiao.

Ein Gegner für den letzten Fight des Superstars, der als einziger Kämpfer WM-Titel in acht verschiedenen Gewichtsklassen gewinnen konnte, steht noch nicht fest.

Pacquiao schloss in dem Interview nicht aus, dass sein Abschiedskampf eine Revanche gegen den allerdings auch schon zurückgetretenen Mayweather werden könnte.

Im vergangenen Mai hatte der "Pac-Man" in Las Vegas den spektakulären "Kampf des Jahrhunderts" um den WM-Gürtel im Weltergewicht gegen Mayweather einstimmig nach Punkten verloren.

Pacquiao konnte sich mit einer Börse von 100 Millionen Dollar über die Niederlage hinwegtrösten.

Nach seiner Box-Karriere will das Idol der philippinischen Sportfans seine Laufbahn in der Politik forcieren. Für die Wahlen im Mai erwägt der Champ eine Kandidatur als Senator.

Pacquiao sitzt schon seit 2000 als Abgeordneter im Unterhaus des Parlamentes.

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