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Tyson Fury
Klitschko-Bezwinger Tyson Fury steht wegen seiner gesellschaftlichen Ansichten in der Kritik © Getty Images

Die fragwürdigen und umstrittenen Äußerungen des Klitschko-Bezwingers scheinen Konsequenzen nach sich zu ziehen. Der englische Box-Verband will Fury zur Rede stellen.

Weltmeister Tyson Fury soll nach seinen verbalen Entgleisungen vor dem britischen Box-Dachverband (BBBC) aussagen. Dies teilte der Verband am Donnerstag mit. Dem 27-Jährigen werden Homophobie und Sexismus vorgeworfen.

"Herr Fury wurde zu einem Gespräch im neuen Jahr gebeten", sagte BBBC-Generalsekretär Robert Smith. Das Datum für das Treffen steht noch nicht fest.

Fury hatte in Interviews geäußert, dass Homosexualität im gleichen Maße verboten gehöre wie Pädophilie. Außerdem würden für ihn Frauen "in die Küche oder auf den Rücken" gehören. Anschließend hatten mehr als 130.000 Landsleute in einer Petition Furys Streichung von der Nominierungsliste zum "BBC Sportler des Jahres" gefordert.

Polizei stellt Ermittlungen ein

Derweil ermittelt die Polizei aus Manchester nicht mehr gegen Fury, der am 28. November in Düsseldorf sensationell Wladimir Klitschko entthront hatte.

Ein TV-Zuschauer hatte ihn Anfang der Woche wegen der homophoben Kommentare angezeigt.

"Die Umstände, unter denen die Kommentare gemacht wurden, weisen darauf hin, dass keine Straftat stattgefunden hat. Diese Angelegenheit wird deswegen nicht weiter untersucht", hieß es in einem Statement der Polizei.

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