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Marco Huck v Krzysztof Glowacki
Marco Huck ist im vergangenen Jahr als Weltmeister der WBO entthront worden © Getty Images

Für den entthronten Box-Weltmeister Marco Huck soll der WM-Kampf gegen den Briten Ola Afolabi um den Titel des kleinen Verbandes IBO am Samstag nur der Auftakt seines Comebacks sein. "Ich will meinen Platz in der Weltspitze wieder einnehmen", sagte der 31-Jährige am Montag: "Ich stehe unter Druck, bin aber Profi genug, um das in positive Energie umzuwandeln."

Huck, der im Vorjahr seinen WBO-Gürtel nach sechs Jahren und 13 erfolgreichen Titelverteidigungen an den Polen Krzysztof Glowacki verloren hatte, fühlt sich vor seinem vierten Kampf gegen Afolabi topfit. "Die Akkus waren lange nicht mehr so voll", sagte er: "Ich freue mich, endlich wieder zeigen zu können, was ich drauf habe."

Bislang gab es für den gebürtigen Serben in den Duellen mit dem Briten zwei Siege und ein Unentschieden.

Am Ring wird Huck diesmal vom beinahe gleichaltrigen Ex-Profi Varol Vekiloglu (32) betreut. Am vergangenen Mittwoch hatte er überraschend die Trennung von seinem Cheftrainer Conni Mittermeier bekannt gegeben und diese mit Differenzen über dessen "Rolle am Kampfabend" begründet. "Ich habe einfach gemerkt, dass Varol in Stresssituationen besser an mich herankommt", meinte Huck.

Auf harte Gegenwehr muss sich "Käpt 'n Huck" schließlich allemal einstellen. Kontrahent Afolabi will seinen IBO-Gürtel zur Not sogar mit seinem Leben verteidigen. "Marco muss mich schon umbringen, um ihn zu bekommen", sagte der 35-Jährige: "Ich komme als Champion nach Deutschland und habe zuletzt gut geboxt, während Marco krachend verloren hat. Mental bin ich obenauf."

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