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Ronda Rousey verlor ihren UFC-Titel im November an Holly Holm © Getty Images

Auch der UFC-Superstar kritisiert den Ex-Boxer nach dessen beleidigenden Aussagen über Homosexuelle. Rousey zitiert den Papst und fordert die religöse Nächstenliebe ein.

UFC-Superstar Ronda Rousey hat die beleidigenden Aussagen von Ex-Boxer Manny Pacquiao über Homosexuelle verurteilt.

"Ich kann verstehen, dass viele Menschen aufgrund ihres Glaubens gegen homosexuelle Menschen sind, doch dort (in der Bibel, Anm. d. Red.) steht nirgends: 'Du soll nicht homosexuell sein!' Gott hat das nie gesagt und ich denke, dass auch unser neuer Boss, der Papst, so denkt. Auch er sagte jüngst, dass Religion allumfassend ist und wir uns gegenseitig lieben sollten", sagte Rousey dem US-Promiportal TMZ.

"Homosexuelle schlimmer als Tiere"

In einem Interview hatte der philippinische Ex-Boxer zuletzt gesagt, Homosexuelle seien "schlimmer als Tiere. Die Tiere sind besser. Sie kennen den Unterschied zwischen männlich und weiblich."

Kurz darauf versuchte Pacquiao zwar, die Wogen mit einer halbherzigen Entschuldigung zu glätten, erreichte letztlich aber genau das Gegenteil.

"Was ich sage, ist richtig. Ich sage einfach nur die Wahrheit - das, was in der Bibel steht", legte Pacquiao beim Training in seiner Heimatstadt General Santos nach.

Pacquiao verliert Sponsor

Pacquiaos Beleidigungen hatten bei Menschenrechtsgruppen und bekannten homosexuellen Persönlichkeiten auf den Philippinen für einen Sturm der Entrüstung gesorgt.

Auch sein einstiger Konkurrent Floyd Mayweather hat  kein Verständnis für dessen Meinung. "Wir sollten die Menschen ihr Leben leben lassen", wird Mayweather bei TMZ zitiert.

Seine Aussagen hatten für Pacquiao Folgen. Der Sportartikelhersteller Nike kündigte den Vertrag mit dem Boxer. "Wir empfinden die Kommentare als abscheulich", hieß es in einer Erklärung.

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