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Wladimir Klitschko v Tyson Fury - IBF IBO WBA WBO Heavyweight World Championship
Wladimir Klitschko bei Olympia in Rio - bald Realität? © Getty Images

Wladimir Klitschko kann sich einen Start bei Olympia in Rio vorstellen und glaubt an ein "irres Gefühl". Allerdings würde er nicht für Deutschland in den Ring steigen.

Wladimir Klitschko kann sich einen Start bei den Olympischen Spielen in Rio 05. bis 21. August) vorstellen.

"Meine erste Aufgabe ist der Rückkampf gegen Fury. Wenn es zeitlich passt, schließe ich einen Start bei Olympia in Rio nicht aus", sagte der langjährige Box-Champion vor seinem 40. Geburtstag am Freitag im Interview.

Klitschko hatte 1996 in Atlanta/USA Olympia-Gold gewonnen, damals noch als Amateur im Superschwergewicht. "20 Jahre nach meiner Goldmedaille von Atlanta wieder bei Olympia zu starten, wäre ein irres Gefühl", meinte der 1,98 m große Modellathlet. Klitschko würde für die Ukraine in den Ring steigen. "Das ist meine Staatsangehörigkeit", sagte der Wahl-Hamburger.

Zuvor will "Dr. Steelhammer" seine Schwergewichts-Titel im Rückkampf gegen Tyson Fury (Großbritannien) zurückholen. Einen Termin für das Re-Match gibt es noch nicht. Zuletzt war davon die Rede, dass der Fight Anfang Juni in Klagenfurt/Österreich stattfinden könnte. Den ersten Kampf hatte Klitschko im November einstimming nach Punkten verloren.

Im Februar war bekannt geworden, dass der Amateurbox-Weltverband AIBA für Rio auch Profi-Boxer zulassen will. Im Mai sollen dafür auf einem außerordentlichen Kongress die Statuten geändert werden. Der ukrainische Verband müsste die Qualifikationsregeln für Klitschko festlegen, angeblich hat sich der Ex-Weltmeister dort schon erkundigt.

Generell begrüßt Klitschko, dass die Profis in Rio erstmals bei Olympia dabei sind. Ein Selbstläufer werde das jedoch nicht. "Ich bin überzeugt, dass viele Profiboxer Schwierigkeiten mit dem Stil der Amateurboxer bekommen", sagte der Großverdiener und wies auf das andere Wertungssystem und die mit drei Runden deutlich kürzere Kampfzeit gegenüber den Profis hin, die ihre Fights in der Regel über zwölf Runden austragen.

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