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Manny Pacquiao trat im "Kampf des Jahrhunderts" gegen Floyd Mayweather an
Manny Pacquiao trat im "Kampf des Jahrhunderts" gegen Floyd Mayweather an © Getty Images

Manny Pacquiao sieht sich in der Homosexuellen-Kontroverse "falsch zitiert". Zugleich rechtfertigt sich der Box-Superstar erneut mit einem äußerst fragwürdigen Vergleich.

Der philippinische Box-Superstar Manny Pacquiao sieht seine kontroversen und diskriminierenden Aussagen über Homosexuelle ("Schlimmer als Tiere") aus dem Zusammenhang gerissen.

"Ich wurde falsch zitiert", sagte der entthronte Weltmeister der britischen BBC: "Das Interview ist über zehn Minuten lang und ich habe genau erklärt, dass ich nicht diese Menschen verurteile, sondern nur den Akt, der gegen meinen Glauben ist."

Gleichzeitig rechtfertigte sich Pacquiao erneut mit einem äußerst fragwürdigen Vergleich für seine verbale Entgleisung.

"Wenn ein Mensch ein Mörder oder Dieb ist, verurteile ich auch nicht die Person, sondern nur seine Taten", sagte der 37-Jährige: "Ich liebe alle Menschen, die Nächstenliebe ist Teil meines Glaubens." 

Pacquiaos Aussagen in einem Interview mit dem lokalen Sender TV5 hatten im Februar für großen Aufruhr gesorgt.

Zwar hatte sich der philippinische Box-Held zunächst entschuldigt, kurze Zeit danach aber seinen Standpunkt unter Berufung auf ein biblisches Zitat bekräftigt. Aufgrund seiner Äußerungen hat Pacquiao bereits mehrere lukrative Werbeverträge verloren.

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