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Floyd Mayweather (l.) gewann den Kampf gegen Manny Pacquiao nach Punkten © Getty Images

Eigentlich haben sowohl Manny Pacquiao als auch Floyd Mayweather ihre Boxhandschuhe an den Nagel gehängt. Doch Pacquiaos Promoter befeuert Spekulationen um einen Rückkampf.

Eigentlich hat Manny Paquiao mit dem Sieg gegen Timothy Bradley am vergangenen Wochenende seine Boxhandschuhe an den Nagel gehängt.

Doch nun hat sein Promoter Bob Arum Spekulationen um eine Rückkehr in den Ring neue Nahrung verliehen und damit eine Neuauflage des "Kampf des Jahrhunderts" gegen Floyd Mayweather ins Spiel gebracht.

"Die Chancen stehen bei 50:50 mit Tendenz in Richtung des Kampfes", sagte Arum zu TMZ. Eine Neuauflage sei demnach "wahrscheinlicher". "Wenn der Kampf möglich ist, glaube ich, dass Pacquiao dafür zurückkehren würde", ergänzte der 84-Jährige.

Pacquiao lässt Hintertür offen

Pacquiao, der als einziger Boxer in acht Gewichtsklassen Champion war, hatte sich nach seinem womöglich letzten Auftritt im Ring ein Hintertürchen offen gelassen. Zwar sagte der 37-Jährige auf die Frage, ob er zurücktreten werde: "Ja, ich denke schon." Wenig später relativerte Pacquiao jedoch seine Aussage: "Mein Herz ist bei 50:50."

Die Gerüchte um einen Rückkampf halten sich hartnäckig. Das erste Duell am 2. Mai 2015 in Las Vegas, das der "Pac-Man" nach Punkten verlor, spielte 500 Millionen US-Dollar ein.

Mayweathers bislang letzter Kampf liegt schon einige Monate zurück. Denn mit seinem 49. Profi-Sieg gegen Andre Berto im September hatte auch der 39-Jährige eigentlich sein Karriereende erklärt. "Man muss wissen, wann man aufhören sollte. Ich bin fast 40. Es gibt nichts mehr, was ich im Boxsport beweisen muss. Nun möchte ich einfach Zeit mit meiner Familie verbringen", hatte Mayweather damals erklärt.

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