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Wladimir Klitschko ist "Dr. Steelhammer"
Wladimir Klitschko ist "Dr. Steelhammer" © getty

Der Ukrainer fühlt sich in der Rolle des Herausforderers von Tyson Fury pudelwohl. Die Niederlage und der Titelverlust sind kein Thema mehr vor dem Kampf.

Wladimir Klitschko befindet sich auf einer Mission. "Ich will und werde den Titel zurückholen", sagte der Ukrainer am Donnerstag auf einer Pressekonferenz bei RTL. Am 9. Juli tritt der Olympiasieger von 1996 in der 21.000 Zuschauer fassenden Manchester Arena gegen den englischen Titelträger Tyson Fury an, der ihn am 28. November in Düsseldorf überraschend entthront hatte.

"Das ist eine Revanche"

 "Repeat or revenge" (Rückkampf oder Revanche) – so lautet das Motto von "Fury vs. Klitschko II". Für Klitschko ist die Wahl klar: "Das ist eine Revanche." Er betonte, wie sehr ihm seine neue Rolle als Herausforderer gefalle. "Meine Motivation ist sehr groß, ich genieße es, der Herausforderer zu sein. Ich habe wirklich Spaß", sagte der der 40-Jährige. Er habe sich auf "den Weg macht. Ich habe die Niederlage abgeschüttelt."

Heilsamer Effekt

Der Verlust seiner WM-Gürtel der WBA, IBF und WBO habe einen heilsamen Effekt gehabt. "Es ist gut, dass ich verloren habe. Fehler sind dazu da, dass man aus ihnen lernt. Das habe ich immer getan", sagte Klitschko, der von seinen 68 Kämpfen als Profi vier verloren hat. Immer kam er zurück. Das soll auch gegen Tyson Fury so sein. "Ich habe einen Kampf verloren, aber ich bin nicht besiegt", sagte der Ex-Weltmeister.

Das sah Tyson Fury selbstverständlich anders. Gerade die zur Schau gestellte Motivation seines Gegner spiele ihm in die Karten. "Wladimir will den K.o., unbedingt, mehr als alles zuvor in seinem Leben. Aber wenn jemand etwas so unbedingt will, wird es nicht geschehen", sagte Fury.

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