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Sauerland Boxgala
Jürgen Brähmer (l.) kann der erste Mann im Boxgeschäft werden, der sowohl selbst Weltmeister ist als auch einen Weltmeister trainiert © Getty Images

Weltmeister-Trainer Jürgen Brähmer sieht dem anstehenden Kampf seines Schützlings Tyron Zeuge entspannt entgegen. Ein eigener Rekord ist möglich.

Entspannt zum Rekordversuch: Gut drei Wochen vor dem WM-Kampf des Berliners Tyron Zeuge sieht Jürgen Brähmer der historischen Chance, als erster aktueller Box-Weltmeister einen eigenen Schützling als Trainer ebenfalls zum Welttitel zu führen, gelassen entgegen.

"Ich kenne natürlich diese Situation, aber der Rekord ist nicht mein Ansporn. Im Boxen geht es immer nur darum, den nächsten Kampf zu gewinnen", sagte der 37-Jährige am Donnerstag in Hamburg.

Der Schweriner wird seinen WBA-Titel im Halbschwergewicht voraussichtlich im September verteidigen.

Schon am 16. Juli in Berlin kann indes Zeuge der jüngste Profi-Weltmeister der deutschen Boxgeschichte werden. Der 24 Jahre alte Super-Mittelgewichtler fordert in der Berliner Max-Schmeling-Halle WBA-Champion Giovanni de Carolis aus Italien heraus.

Brähmer: "Das ist ein starker Gegner für Tyron, aber auch eine lösbare Aufgabe."

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