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Tyson Fury & Wladimir Klitschko Head to Head Press Conference
Tyson Fury verteidigt seinen Titel gegen Wladimir Klitschko in seiner Heimat Manchester © Getty Images

Der Manager von Wladimir Klitschko verrät, dass Furys antisemitischen Äußerungen den Fight im englischen Nationalstadion verhinderten. Damit ginge viel Geld verloren.

Wenige Wochen vor der Titel-Revanche zwischen Wladimir Klitschko und Tyson Fury sorgen die irritierenden Aussagen des Briten weiter für großen Wirbel.

Nachdem ihn Klitschko wegen dessen diskriminierenden Äußerungen gegen Juden, Frauen und Homosexuelle als "geisteskranken Schwachmaten" bezeichnet hatte, wird nun auch bekannt, dass die Betreiber des Wembleystadions den Kampf wegen Furys Auslassungen nicht austragen wollten.

"Sie haben mich angerufen und mir erklärt, warum sie den Kampf nicht austragen werden. Es ist wegen der Dinge, die Tyson über Frauen, Homosexuelle und Juden gesagt hat", erklärte Klitschko-Manager Bernd Bönte in der Daily Mail.

Da das Fury-Lager dennoch darauf bestanden habe, den Kampf in England auszurichten, finde nun der Fight um die Schwergewichtskrone in der Manchester Arena statt.

Dabei  hätte, so Bönte, der Kampf viel mehr Geld eingebracht, wenn er in einem Stadion in Deutschland stattgefunden hätte.

"Wir hätten die Chance gehabt, in der Allianz Arena in München zum ersten Mal einen großen Kampf zu veranstalten. Das hätte uns einen Betrag eingebracht, der vier Mal so hoch gewesen wäre wie der jetzt ausgehandelte", sagte Bönte.

Allerdings hatten die Betreiber der Heimspielstätte des FC Bayern schon im Januar bei SPORT1 erklärt, die Arena werde dafür nicht zur Verfügung stehen.

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Derweil hat selbst Furys Heimatstadt Manchester Probleme, öffentliche Veranstaltungsräume zu finden, um den Kampf zu bewerben. Auch das liegt laut Bönte am schlechten Image des Engländers.

Fury hatte den ersten Kampf in der Düsseldorfer ESPRIT Arena am 28. November des vergangenen Jahres überraschend nach Punkten gewonnen.

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