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Muhammad Ali wird in seiner Heimatstadt in Kentucky beigesetzt © Getty Images

Muhammad Ali wird in Louisville beerdigt. Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton und Comedian Billy Crystal wollen der Box-Legende als Grabredner die letzte Ehre erweisen.

Die verstorbene Box-Ikone Muhammad Ali wird am kommenden Freitag im Rahmen eines öffentlichen Trauerzugs in seiner Geburtsstadt Louisville im US-Bundesstaat Kentucky beigesetzt.

Das teilte sein Sprecher Bob Gunnell mit. Als Grabredner haben sich unter anderem Ex-US-Präsident Bill Clinton, Comedian Billy Crystal und der Sportjournalist Bryant Gumbel angekündigt.

Alis Familie wird tags zuvor im kleinen Kreis Abschied vom ehemaligen Schwergewichtsweltmeister nehmen.

In seiner 2013 veröffentlichten Autobiography "Die Seele eines Schmetterlings: Rückblick auf die Reise eines Lebens" erklärte der Box-Champion, wie er der Welt in Erinnerung bleiben wolle. 

"Ich will als ein Mann in Erinnerung bleiben, der den Schwergewichts-Titel drei Mal gewonnen hat, der humorvoll war und der alle mit Anstand behandelt hat. Als ein Mann, der nie auf jene herabblickte, die zu ihm aufgesehen haben und so vielen Menschen wie möglich geholfen hat. Als ein Mann, der für seine Prinzipien bedingungslos einstand. Als ein Mann, der versucht hat die Menschheit mit Glaube und Liebe zu vereinen. Und wenn das alles zu viel sein sollte, dann würde ich mich damit zufrieden geben als großartiger Boxer, der ein Anführer und Champion der Leute wurde, im Gedächtnis zu bleiben. Und ich fände es noch nicht mal so schlimm wenn die Leute vergessen würden wie gut aussehend ich war."

Ali verstarb im Alter von 74 Jahren. Er war am Donnerstag wegen Atemproblemen in eine Klinik in Phoenix im US-Bundesstaat Arizona eingeliefert worden, im Laufe des Freitagabends verdichteten sich Gerüchte über eine rapide Verschlechterung seines Zustandes.

Ali war seit 1984 an Parkinson erkrankt. 1981 hatte Ali, geboren als Cassius Marcellus Clay, seine Karriere beendet.

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