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Teofimo Lopez fühlt sich ungerecht behandelt © Getty Images

Ein Boxer aus Honduras fühlt sich nach seiner Niederlage bei Olympia in Rio ungerecht behandelt. Teofimo Lopez attackiert den Weltverband AIBA außergewöhnlich scharf.

Boxer Teofimo Lopez hat nach seiner Niederlage im Olympischen Turnier von Rio den Weltverband AIBA scharf attackiert. Der gebürtige Amerikaner, der für Honduras in den Ring steigt, warf der AIBA Korruption vor.

"Sie haben meinen Traum gestohlen", schrie der 22-Jährige nach seiner umstrittenen Punktniederlage gegen den Franzosen Sofiane Oumiha.

Anschließend warf er sich im Ring auf die Knie und kam mit einem Rückwärtssalto wieder zum Stehen. "Die AIBA will nicht, dass ich gewinne", schimpfte Lopez: "Das ist eine korrupte Organisation."

Immer wieder muss sich der Amateur-Boxverband derlei Beschuldigungen anhören. Schon bei den Spielen in London 2012 soll es Absprachen gegeben haben.

Ein AIBA-Sprecher reagiert gelassen. "Er hatte gerade seinen Kampf beendet, er war noch heiß und hatte nicht die Chance, den Kampf noch einmal zu sehen. Es ist seine subjektive Meinung", sagte er.

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