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Tyson Fury will die Doping-Anschuldigungen nicht auf sich sitzen lassen © Getty Images

Tyson Fury geht gegen Englands Anti-Doping Agentur vor. Der Boxer will die Doping-Vorwürfe nicht hinnehmen und reicht zusammen mit einem anderen Boxer eine Klage ein.

Tyson Fury hat offenbar eine Klage gegen die britische Anti-Doping Agentur UKAD eingereicht.

Der britische Box-Champion geht nach übereinstimmenden englischen Medienberichten gerichtlich gegen UKAD vor. Die Agentur hatte Fury am 24. Juni 2106 Medienberichten zufolge der Nutzung des unerlaubten anabolen Steroids Nandrolon überführt. 

Die belastende Urin-Probe soll im Februar 2015 genommen worden sein - und damit neun Monate bevor Fury Wladimir Klitschko zwei Weltmeister-Titel abnahm.

Fury hatte die Anschuldigungen abgestritten und will nun zusammen mit einem ebenfalls beschuldigten Boxer, seinem Cousin Hughie Fury, eine einstweilige Verfügung vor dem englischen High Court erwirken.

Die Anwälte Furys behaupten, dass die Untersuchung der angeblich belastenden Urinprobe im März und im Mai unterschiedliche Ergebnisse ergeben hätten. Das würde den Doping-Befund entkräften.

Der Rückkampf zwischen Fury und Klitschko soll voraussichtlich am 29. Oktober steigen. Ein erster Termin (9. Juli) war abgesagt worden, nachdem sich Fury am Knöchel verletzt hatte. 

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