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Der Russe Fjodor Tschudinow (r.) unterliegt in Oberhausen Felix Sturm
Der Russe Fjodor Tschudinow (r.) unterlag in Oberhausen Felix Sturm © Getty Images

Felix Sturm droht nach seiner positiven Dopingprobe gleich mehrfacher Ärger. Neben der Staatsanwaltschaft stellt auch Gegner Fjodor Tschudinow Forderungen.

Dem ehemaligen Box-Weltmeister Felix Sturm droht nach dessen positiver Dopingprobe juristischer Ärger. Wie die Sport Bild berichtet, ermittelt die Kölner Staatsanwaltschaft gegen den 37-Jährigen.

Das Anti-Doping-Gesetz sieht als Strafe eine Geldbuße bis hin zu drei Jahren Haft vor.

Positiv nach Kampf gegen Tschudinow

Sturm wurde nach seinem Sieg in der WM-Revanche gegen den Russen Fjodor Tschudinow am 20. Februar in Oberhausen in der A-Probe positiv auf die anabole Substanz Hydroxy-Stanozolol getestet.

"Ich kann bestätigen, dass die Staatsanwaltschaft ermittelt. Der Vorwurf ist ein Verstoß gegen das Gesetz gegen Doping im Sport", sagte der Kölner Oberstaatsanwalt Daniel Vollmert.

Tschudinow fordert Schadenersatz

Seit Dezember 2015 ist Doping in Deutschland im Strafrecht verankert. Auch von Tschudinow drohen Sturm nun in Form einer Klage auf Schadensersatz Konsequenzen.

"Fjodors Team will Kompensation für die vielen Kosten, die entstanden sind, und für die entgangenen Kämpfe in dieser Zeit", sagte Dimitri Luschnikow, Sportdirektor der Patriot-Promotion, für die Tschudinow antritt.

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