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Tyson Fury & Wladimir Klitschko Head to Head Press Conference
Wladimir Klitschko sollte ursprünglich erneut gegen Tyson Fury kämpfen © Getty Images

Der Titelkampf zwischen Wladimir Klitschko und Anthony Joshua gerät in Gefahr. Eine Forderung von "Dr. Steelhammer" könnte den Fight platzen lassen.

Der mit Spannung erwartete Kampf zwischen Wladimir Klitschko und IBF-Champion Anthony Joshua droht noch vor der offiziellen Verkündung zu platzen.

Klitschkos Berater Bernd Bönte hatte bereits Ende September gesagt, dass er sich mit Joshuas Promoter Eddie Hearn "eigentlich einig" sei, "auch finanziell". Doch nun könnte der Boxverband WBA einen Strich durch die Rechnung machen.

Denn Klitschko soll nur zum Kampf bereit sein, wenn es auch um den WBA-Gürtel geht. Diesen hatte er im November 2015 an Tyson Fury verloren. Der Engländer hatte seine Gürtel nach seiner Kokain-Beichte jedoch wieder abgegeben.

Warten auf die WBA

"Der Deal ist fix, aber wir warten noch auf die Freigabe der WBA", sagte Hearn zu Sky Sports. "Beide Lager haben der WBA geschrieben. Aber Wladimir will um den WBA-Gürtel kämpfen. Bis das genehmigt ist, können wir nicht weitermachen."

Der Promoter rechnet mit einer Entscheidung "in den kommenden Tagen", will sich aber auch nach Alternativen für den Termin am 10. Dezember umschauen. 

Eine davon könnte Joshuas verbindliche Pflichtverteidigung des IBF-Gürtels gegen Joseph Parker sein.

Kämpft Klitschko stattdessen gegen Browne?

Klitschko hat laut Bild auch bereits einen Alternativ-Gegner.

Demnach soll "Dr. Steelhammer" in Hamburg gegen Lucas Browne um den WBA-Titel kämpfen, da der Verband dem 37-jährigen Australier einen Titelkampf versprochen habe. Klitschkos Management wollte den Fight zunächst nicht bestätigen.

"Es gibt noch keine finale Entscheidung des Weltverbandes WBA. Die müssen wir abwarten, um unsere nächsten Schritte planen zu können", sagte Bönte.

Browne hatte Anfang des Jahres den WM-Titel nach Version der WBA gewonnen, ihn wegen eines Dopingvergehens jedoch umgehend wieder verloren. Nach einer sechsmonatigen Sperre darf er nun wieder kämpfen.

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