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Tyson Fury
Tyson Fury schockte die Box-Welt kürzlich mit seiner Drogenbeichte © Getty Images

Lennox Lewis macht sich große Sorgen um seinen Landsmann Tyson Fury und rät ihm, sich dringend professionelle Hilfe zu suchen.

Nach der Drogen-Beichte von Tyson Fury hat sich nun auch der ehemalige britische Box-Champion Lennox Lewis über den Zustand des 28-Jährigen geäußert.

"Er braucht dringend Hilfe, ohne Frage, und wir müssen ihm helfen", sagte der ehemalige Schwergewichts-Weltmeister der Welt. "Im Ring ist er unbesiegt, doch außerhalb schlägt er sich gerade selbst. Hoffentlich macht er keinen Blödsinn."

Lewis sieht Fury in einer schwierigen, aber nicht aussichtslosen Lage. Depressionen sind etwas sehr Gefährliches", sagte der Olympiasieger von 1988: "Viele Menschen haben Depressionen und wissen das nicht. Das Gute bei Fury ist, dass er von seiner Krankheit weiß."

Neben dem Konsum von Kokain räumte Fury auch ein an Depressionen und Selbstmordgedanken zu leiden. Der Rückkampf gegen Wladimir Klitschko wurde schon zweimal verschoben. Weshalb ihm die WBO inzwischen ein Ultimatum setzte.

Lewis, von 1992 bis 2003 mit Unterbrechung Profi-Weltmeister im Schwergewicht, forderte konkrete Schritte. "Er muss mit seinen Macken klarkommen, deshalb muss er sich dringend professionelle Hilfe suchen und annehmen", sagte der 1,96-m-Mann, der in seinen letzten Profikämpfen Mike Tyson (USA) und Witali Klitschko (Ukraine) bezwang.

Zum Rückkampf zwischen Fury und Klitschko, den der Brite im November 2015 in Düsseldorf überraschend entthronte, wird es zunächst wohl nicht mehr kommen.

"Für Wladimir ist die Situation sehr unschön", sagte Lewis: "Er möchte die Revanche gegen Fury, bekommt sie aber nicht. Ich kann mir gut vorstellen, wie verdammt schlecht er sich fühlt."

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