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Tyson Fury v Wladimir Klitschko - Press Conference
Tyson Fury sagt eine Anhörung vor dem britischen Anti Doping Panel ab © Getty Images

Tyson Fury erscheint nicht wie geplant vor dem britischen Anti Doping Panel. Der Anwalt des Skandal-Boxers liefert die Begründung für die Verzögerung im Doping-Fall.

Der Doping-Fall des ehemaligen Box-Weltmeisters Tyson Fury zieht sich in die Länge.

Die für den 4. November geplante Anhörung des 28-Jährigen vor dem britischen National Anti Doping Panel ist abgesagt worden.

"Der Termin ist auf unbestimmte Zeit verschoben", sagte Furys Anwalt Lewis Power der Sport Bild, "sein Zustand lässt die Anhörung nicht zu."

Fury ist aufgrund einer Depression in Behandlung. Seine WM-Gürtel der Verbände WBO und WBA hatte er im Oktober niedergelegt, nachdem er zweimal seine Titelverteidigungen gegen Wladimir Klitschko abgesagt hatte. Zuletzt war ein für den 28. Oktober geplantes Duell in Manchester geplatzt.

Bei Fury waren im Frühjahr 2015 erhöhte Werte der verbotenen Substanz Nandrolon gefunden wurden.

Ihm drohen bis zu vier Jahre Sperre. Es ist aber ohnehin nicht mit seiner Rückkehr in den Ring zu rechnen. Zudem war Fury im September zweimal positiv auf Kokain getestet worden. Dafür entzog ihm das British Boxing Board of Control die Kampflizenz.

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