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Tyson Fury präsentiert stolz seine Gürtel-Sammlung © twitter.com/Tyson_Fury

Nach seiner Drogen-Beichte droht dem britische Boxer der Verlust sämtlicher Titel. Das hält den 28-Jährigen aber nicht davon ab, in den sozialen Netzen weiter zu sticheln.

Tyson Fury kann es nicht lassen.

Der Noch-Schwergewichtsweltmeister der Verbände WBA, IBF, WBO und IBO hat erneut gegen seine Kritiker geschossen. Auf Twitter veröffentlichte der 28-Jährige ein Bild von sich auf dem Boden liegend, mit dem Finger auf all seine neben ihm liegenden Titel-Gürtel zeigend. 

Dazu schrieb er: "Nur damit ihr alle wisst, was Sache ist". Dazu verlinkte er die Accounts zahlreicher Medienunternehmen, die über den Boxsport in Großbritannien berichten.

Den WBO-Titel könnte der Brite allerdings bald verlieren. Nachdem er positiv auf Kokain getestet wurde, stellte der Verband Fury ein Ultimatum. Fury muss innerhalb der nächsten zehn Tage erklären, warum der Titel nicht für vakant erklärt werden sollte. Gründe für diesen Schritt nannte die WBO gleich mit: Inaktivität, Vertragsbruch und leistungssteigernde Drogen.

Neben dem Konsum von Kokain räumte Fury auch ein, dass er an Depressionen und Selbstmordgedanken leide. Der Rückkampf gegen Wladimir Klitschko wurde bereits zweimal verschoben. Ob der Fight überhaupt noch stattfindet, darf stark angezweifelt werden. 

Fury besiegte Klitschko überraschend im November 2015 in Düsseldorf. 

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