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Alexander Powetkin wurde vom WBC wegen Dopings gesperrt
Alexander Powetkin wurde positiv auf ein Anabolikum getestet © Getty Images

Ex-Weltmeister Alexander Powetkin wird erneut positiv auf eine verbotene Substanz getestet. Der WM-Kampf des Schwergewichtlers aus Russland platzt damit.

Nach einem erneuten positiven Dopingtest beim Russen Alexander Powetkin ist der Titelkampf des ehemaligen Box-Weltmeisters am Samstagabend (17. Dezember) im heimischen Jekaterinburg gegen den Kanadier Bermane Stiverne geplatzt.

Wie Mauricio Sulaiman, der Präsident des ausrichtenden World Boxing Council (WBC), über die sozialen Medien mitteilte, wurde beim Schwergewichtler nach dem Kampf am 30. April gegen Badou Jack in Washington D.C. das Anabolikum Ostarin nachgewiesen.

Laut russischer Medien soll das Team von Powetkin die Öffnung der B-Probe beantragt haben.

Sollte dabei der Befund der A-Probe bestätigt werden, dürfte die Karriere des 37-Jährigen wohl beendet sein. Powetkin hat von seinen 31 Profikämpfen nur einen verloren, den am 5. Oktober 2013 im WM-Kampf in Moskau gegen den inzwischen entthronten Ukrainer Wladimir Klitschko. 22 seiner 30 Siege errang er durch K.o.

Bei Powetkin war zu Beginn des Jahres in einem Dopingtest bereits die seit dem 1. Januar verbotene Substanz Meldonium nachgewiesen worden.

Damals war der Titelkampf gegen Titelträger Deontay Wilder (USA) geplatzt.

Powetkin hätte sich am Samstagabend mit einem Sieg gegen Stiverne erneut für einen Titelkampf gegen WBC-Weltmeister Wilder qualifiziert.

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