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Wladimir Klitschko erwartet gegen den britischen Box-Star einen ausgeglichenen Kampf in Wembley. Der Ukrainer sieht in Anthony Joshua seinen Nachfolger.

Schwergewichts-Boxer Wladimir Klitschko sieht sich vor dem WM-Kampf am 29. April im Londoner Wembley-Stadion gegen den Briten Anthony Joshua nicht als Favorit. "Es ist ein ausgeglichener Fight, ein 50:50-Kampf", sagte der Ukrainer in London.

Vor dem 2012-Olympiasieger Joshua zeigte Klitschko großen Respekt. "Als ich ihn zum ersten Mal bei Olympia in London sah, dachte ich, der wird in meine Fußstapfen treten", sagte der 40-Jährige über den IBF-Champion.

"Ich denke wirklich, er ist derzeit einer der besten Schwergewichtsboxer. Er hat sich enorm entwickelt", lobte Dr. Steelhammer den erst 27 Jahre alten Champion.

Auch Joshua, der 2014 als Sparringspartner für Klitschko arbeitete, hält viel von seinem Gegner. 

"Ich habe Respekt vor ihm als Mann. Er ist eine Inspiration", meinte der Sohn nigerianischer Einwanderer. Nachdem der Shootingstar alle 18 Profikämpfe vorzeitig durch K.o. gewonnen hat, stellt er sich nun auf einen anderen Fight ein. "Ich bereite mich auf zwölf Runden vor", sagte der Brite.

Die Chance, erstmals in Wembley zu boxen, ist für beide Boxer etwas Besonderes. Der Kampf, der in Deutschland von RTL übertragen wird, soll 50 Millionen Euro in die Kassen spülen.

"Es ist das Mekka des Sports, und Boxen kommt aus England. Mein Rekord waren bislang 61.000 Fans auf Schalke. Wie es vor 90.000 sein wird, weiß ich auch nicht", sagte Klitschko. "Daran denkt man in seinen kühnsten Träumen nicht", meinte Joshua über das Spektakel in dem Londoner Stadion.

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