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Der Kampf zwischen Floyd Mayweather und Conor McGregor könnte in die Box-Geschichte eingehen. Zum Jahreswechsel soll geboxt werden.
Der Kampf zwischen Floyd Mayweather und Conor McGregor könnte in die Box-Geschichte eingehen © SPORT1-Grafik: Getty Images

Ein Offizieller in Nevada bestätigt Verhandlungen über den Kampf zwischen UFC-Star Conor McGregor und Floyd Mayweather. Die Box-Ikone pokert. Es geht um hunderte Millionen.

Floyd Mayweather ziert sich noch - oder ist es nur die übliche Show?

Der als ungeschlagener Profibox-Weltmeister abgetretene Amerikaner hat Gerüchte über einen Mega-Kampf gegen den irischen Ultimate-Fighting-Champion Conor McGregor zurückgewiesen.

"Ich bin zurückgetreten und glücklich damit. Ich genieße das Leben", teilte "Money" über die sozialen Netzwerke mit. Falls sich daran etwas ändern sollte, werde er indes "der Erste sein, der dies die Welt wissen lässt."

Am Mittwochmorgen legte Mayweather an seinen potenziellen Gegner gerichtet bei Instagram nach: "Hör zu, Conor McGregor, wenn du diesen Fight wirklich durchziehen möchtest... Kümmer dich um dein Business bei der UFC und sieh dann zu, dass sich deine Leute meine kontaktieren."

Floyd Mayweather wendet sich über Instagram an Conor McGregor © instagram.com/floydmayweatjer

Derweil hat sich Conor McGregor über die Ankündigung von Mayweather lustig gemacht: "Ich bin in Las Vegas. Floyd ist bei meiner Ankunft zurückgetreten."

Verhandlungen laufen dennoch

Ob mit dem jüngsten Dementi das letzte Wort gesprochen ist, bleibt allerdings fraglich. Schon in der Vergangenheit hatte Mayweather, der alle seine 49 Profikämpfe gewonnen hat, seinen nächsten Fight gerne als "den letzten" seiner Karriere bezeichnet, stieg später aber doch noch mehrmals in den Ring.

Mit McGregor, dem Superstar des Vollkontaktsports Mixed Martial Arts (MMA), besteht derzeit jedenfalls keine Vereinbarung. "Es hat zuletzt viele Gerüchte gegeben, aber es sind keine Deals über einen Kampf abgeschlossen worden", sagte Mayweather.

Stephen A. Smith von ESPN hatte zuletzt jedoch gesagt, Mayweather hätte ihm am Rande eines NBA-Spiels gesagt, sie seien "sehr, sehr nahe dran" am von aller Welt herbeigesehnten Superkampf. Auch der Chef der Nevada Athletic Commission, Anthony Marnell, bestätigte Verhandlungen.

"Das sind viele 100 Millionen"

Der Fight würde wohl in Las Vegas unter dem Dach von Marnells Organisation stattfinden.

"Ich kann bestätigen, dass echte Menschen echte Diskussionen führen. Es müssen aber noch einige Hindernisse überwunden werden. Es ist natürlich schwierig, wen jeder 100 Millionen will - das haben ja alle betont. Das sind ziemlich viele 100 Millionen, die da aufgetrieben werden müssen. Wir haben viele Köche, aber ich bin nicht sicher, dass wir auch essen werden", sagte Marnell.

Seit mehr als einem Jahr hält der Wirbel um das Duell nun an, aber mit der erneuten Show über die sozialen Netzwerke dürfte die Endphase der Verhandlungen eingeläutet sein. Es geht vor allem um die Börse und die Verteilung der Pay-Per-View-Einnahmen.

Mayweather hatte letztmals im September 2015 im Ring gestanden, zuletzt aber selbst die Spekulationen um eine Rückkehr angeheizt. "Ich bin ein Geschäftsmann, und das macht aus geschäftlicher Sicht Sinn", hatte er bei ESPN zu einem Kampf gegen McGregor gesagt: "Ich bin bereit, ihm 15 Millionen Dollar zu geben."

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