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Kalle Sauerland, Boxen
Kalle Sauerland ist einer der Strippenzieher bei der Muhammad Ali Trophy © Getty Images

Das internationale Profiboxen geht neue Wege. Ein neuartiges Turnier mit einem Preisgeld von 50 Millionen Dollar wurde am Donnerstag in New York vorgestellt. Die weltweit besten Boxer einer Gewichtsklasse treten gegeneinander an.

"Die World Boxing Super Series werden die Boxwelt verändern", sagte Roberto Dalmiglio, Chef-Manager der veranstaltenden Comosa AG. Das Turnier soll über das gesamte Jahr hochklassiges Boxen anbieten und zum größten Boxturnier weltweit aufsteigen.

Zwei Gewichtsklassen

Pro Jahr treten in zwei Gewichtsklassen die besten acht Boxer im K.o.-Format gegeneinander an. Die Fights werden weltweit in Top-Arenen veranstaltet. Eine Experten-Jury lädt die Boxer ein, mit den vier großen internatioanlen Profibox-Verbänden WBA, WBO, WBC und IBF soll es eine enge Kooperation geben. Der Startschuss ist für September vorgesehen.

Der Sieger erhält neben dem Preisgeld die Muhammad-Ali-Trophäe, benannt nach dem größten Boxer aller Zeiten. "Wer auch immer die World Boxing Super Series gewinnen wird, verdient es, die Muhammad Ali Trophy zu erhalten", sagte der deutsche Box-Manager Kalle Sauerland. Der bisherige Chef von Sauerland-Boxpromotion hat bei dem neuen Konzept eine zentrale Rolle übernommen und agiert beim Veranstalter als eine Art Sport-Vorstand.

Die Gewichtsklassen und Boxer der Premiere werden im Rahmen einer Draft Gala im Juni bekanntgegeben. Die vier Top-Boxer sind gesetzt, damit die Stars nicht schon im Viertelfinale aufeinandertreffen. Außerdem sollen die vier Elitekämpfer ihren Viertelfinal-Gegner selbst auswählen können.

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