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"The Power" setzt seine beeindruckende Serie beim World Matchplay fort und steht im Halbfinale. Mensur Suljovic verpasst den nächsten Coup, kann aber trotzdem lachen.

Phil Taylor hat das Halbfinale beim World Matchplay 2015 in Blackpool (täglich LIVE im TV auf SPORT1, SPORT1+ und im LIVESTREAM) erreicht. "The Power" setzte sich im letzten Viertelfinale gegen Dave Chisnall mit 16:8 durch.

Der Titelverteidiger baute damit im Empress Ballroom im Winter Gardens seine beeindruckende Serie von 38. Siegen in Folge beim World Matchplay aus.

Taylor dreht auf

Sein Gegner "Chizzy" konnte mit einem bis dahin starken Drei-Darts-Average von 113 Punkten lediglich in den ersten Minuten mithalten (2:3). Dann zog jedoch Taylor die Zügel an setzte sich vorentscheidend zum 14:4 ab.

Der Rekordweltmeister zeigte in dieser Phase eine hochklassige Leistung und meisterte auch High-Finishes wie die 161 Punkte im 16. Leg.

Mit seinem vierten Match-Dart auf die Doppel-16 schloss Taylor schließlich eine beendruckende Vorstellung ab.

Suljovic verpasst nächsten Coup

In der Vorschlussrunde trifft er auf James Wade. "The Machine" verhinderte im ersten Spiel des Abends den nächsten Überraschungssieg von Mensur Suljovic.

Der Österreicher hielt zu Beginn des Spiels mit Wade mit und konnte die Partie bis zum Stand von 4:5 offen gestalten.

Dann untermauerte jedoch Wade seinen Favoritenstatus und setzte zu einem 8:2-Lauf an.

Doch Suljovic, der im Achtelfinale bereits Weltmeister Gary Anderson bezwungen hatte, gab sich nicht auf.

Der Österreicher setzte seinerseits zu einem Lauf an und kam noch einmal auf 11:13 heran.

Fehlwurf auf das Lieblingsdoppel

Mit einem verpassten Wurf auf die Doppel-14 - sein Lieblingsdoppel - vergab er jedoch die Chance, noch mehr Druck auf Wade aufzubauen. Der Engländer nutzte dies eiskalt aus und sicherte sich das Break.

"The Machine" holte sich schließlich auch die nächsten beiden Legs und beendete die Partie gleich mit dem ersten Match-Dart auf die Doppel-20.

Suljovic zeigte sich nach der Partie nicht enttäuscht, sondern verabschiedete sich nach einer erneut guten Leistung mit einem Lachen von den Zuschauern.

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