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Am 10. Spieltag behält Phil Taylor bei seinem 200. Spiel im Klassiker gegen Raymond van Barneveld die Oberhand. Michael van Gerwen dreht ein hochklassiges Match.

Im Gigantenduell am 10. Spieltag der Premier League Darts in Dublin bezwang Phil "The Power" Taylor seinen Dauerrivalen Raymond van Barneveld. Beim 79. Aufeinandertreffen der beiden konnte Taylor mit 7:3 seinen zweiten Sieg in dieser Premier-League-Saison gegen Barney klar machen. Für Taylor war es bereits der 139. Sieg im 200. Premier-League-Spiel.

"The Power" startete deutlich besser in die Partie und schaffte bereits im ersten Leg ein Break. Barney glich zwar im zweiten Leg direkt aus, verlor aber die drei folgenden Legs, sodass Taylor mit 4:1 in Führung ging.

Der Niederländer kam zwar noch einmal durch ein 124-Punkte-Finish zum 3:4 ran, aber "The Power" blieb hochkonzentriert und nutzte seinen ersten Matchdart im zehnten Leg. Taylor traf mit drei Darts im Schnitt 105,87 Punkte und kämpfte sich durch den Sieg auf den vierten Platz. (Die Tabelle der Darts Premier League)

"Ich bin froh, gewonnen zu haben. Ich versuche mich oben in die Tabelle reinzukämpfen. Es läuft wirklich gut. Ich spüre den Druck nicht mehr so", sagte der 56-Jährige, der nach der WM 2018 seine Karriere beenden will.

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Für Barney war der Abend aber noch nicht beendet. Der 49-Jährige musste nach der Klatsche gegen Taylor noch gegen den Engländer James Wade antreten. Auch wenn der Niederländer zunächst etwas bedrückt wirkte, zeigte er gegen Wade wieder seine Klasse und fertigte ihn mit 7:2 ab.

Van Gerwen präsentiert sich bärenstark

Wade hatte sich zu Beginn des Abends bereits ein spannendes Duell mit Tabellenführer Michael van Gerwen geliefert. Dabei kam "The Machine" an seinem 34. Geburtstag sehr gut ins Spiel und schaffte im sechsten Leg das Break zum 4:2, weil sich "Mighty Mike" überwarf.

Doch Tabellenführer van Gerwen blieb ruhig und konterte umgehend mit einem 12-Darter, nachdem er mit fünf perfekten Darts ins siebte Leg gestartet war. Im Anschluss drehte van Gerwen die Partie, bis er beim 6:5 mit eigenem Anwurf alles klar machen konnte. Mit einem Checkout von 138 Punkten hielt der Niederländer dem Druck stand und holte sich den Sieg zum 7:5.

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"Das 138er Finish war richtig gut. Ich hatte nur diese Möglichkeit, das Match zu gewinnen. Wade hat richtig gut gespielt. Matches wie heute passieren nicht jede Woche und sind sehr ungewöhnlich", sagte van Gerwen nach dem Duell sichtlich zufrieden.

Sowohl Wade mit 110,82 Punkten als auch van Gerwen mit 113,62 Punkten wiesen einen sehr starken Average auf.

Wright rettet Remis gegen Chisnall

Im dritten Spiel des Abends gab es keinen Sieger: Peter Wright und Dave Chisnall trennten sich mit 6:6. Dabei schenkten sich "Snakebite" und "Chizzy" zunächst nichts, erst im achten Leg konnte sich Chisnall mit 5:3 leicht absetzen. Zuvor hatte er das siebte Leg mit einem Checkout von 145 Punkten für sich entschieden.

Doch Wright kam durch ein Break noch einmal auf 5:6 heran und holte sich bei eigenem Anwurf durch das Remis wenigstens einen Punkt. Beide brachten es in ihrem Duell auf eine hervorragende Doppelquote (Chisnall: 75 Prozent, Wright: 60 Prozent).

Miserable Doppelquote für Anderson

Gary Anderson musste sich indes Adrian Lewis mit 7:3 deutlich geschlagen geben. Der Schotte hatte während des gesamten Matches große Probleme mit den Doppelfeldern und kam am Ende nur auf eine Doppelquote von 14,29 Prozent.

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Lewis dagegen glänzte mit vier 180ern und setzte sich bereits nach sieben Legs mit 5:2 ab. Im zehnten Leg gelangen "Jackpot" sogar zwei 180er hintereinander. Am Ende verwandelte er in seinem 50. Duell mit Anderson bereits seinen ersten Matchdart.

Die Partien am 10. Spieltag:

James Wade - Michael van Gerwen 5:7
Raymond van Barneveld - Phil Taylor 3:7
Dave Chisnall - Peter Wright 6:6
Adrian Lewis - Gary Anderson 7:3
James Wade - Raymond van Barneveld 2:7

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