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Beim World Cup of Darts (LIVE auf SPORT1) müssen Max Hopp und Neuling Martin Schindler als Team Deutschland eine harte Nuss knacken.

Jetzt endlich legen auch die Lokalmatadoren los:

Am Abend startet Team Deutschland in der Frankfurter Eissporthalle in den World Cup of Darts (ab 20 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM).

Mit Max Hopp und Martin Schindler treten für Schwarz-Rot-Gold dabei zwei Spieler an, die unterschiedlicher nicht sein können.

Hopp spielt seit Jahren auf der PDC-Tour und ist an TV-Übertragungen gewöhnt. Sein Doppel-Partner Martin Schindler feiert dagegen seine Premiere.

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Kein Wunder, dass der Novize auf seinen ersten Auftritt vor einem großen Fernsehpublikum mächtig gespannt ist: "Ich freue mich tierisch auf diese gute Stimmung. Ich hoffe, Max und ich können die Zeit da oben genießen und unser Ding machen", sagt Schindler im SPORT1-Interview.

Nordirland eine ganz harte Nuss

Gegner des deutschen Duos sind die Nordiren Daryl Gurney und Brendan Dolan.

Für Hopp keine leichte Aufgabe: "Das Match gegen Nordirland wird schwer genug. Gurney ist die Nummer 19 der Welt, Dolan die Nummer 26 und hat auch schon jahrelange Erfahrungen. Das sind routiniert Leute."

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Und weiter: "Wir wollen einfach unser bestes Spiel zeigen, wollen auf die Bühne gehen, Spaß haben und Deutschland bestmöglich vertreten."

Was die Sache verkompliziert: Zusammen gespielt haben Hopp und Schindler noch nie.

Trotzdem hat der Routinier eine hohe Meinung von seinem Teamgefährten.

"Martin ist eine kleine Kampfmaschine. Er hat es in kurzer Zeit geschafft, ins Team Deutschland zu kommen. Er sorgt für Furore, gibt nie auf, kämpft und ist innerlich eine coole Socke. Man muss ihn einfach lieben", schwärmt Hopp von seinem Doppel-Partner.

Schindler freut sich besonders auf die Herausforderung Doppel: "Es reizt mich, dass man sich auf seinen Partner verlassen kann."

Zielsetzung betont zurückhaltend

In Sachen Zielsetzung geben sich beide zurückhaltend. "Wir haben uns kein konkretes Ziel gesetzt. Wir wollen dieses Spiel überstehen. Wir müssen uns erst einmal als Team finden", so Hopp.

Und Schindler ergänzt: "Man muss sagen können: Wir haben alles gegeben und gekämpft."

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Gespielt wird im Modus "best-of-nine". "Das ist ein sehr kurzer Modus, in dem viel passieren kann. Das kann auch positiv für uns sein", sagt Hopp - und setzt auf den Heimvorteil.

"Wir müssen die große Welle reiten, die uns die Zuschauer mit auf den Weg geben", gibt Schindler den Matchplan vor.

Sollte Team Deutschland die zweite Runde erreichen, würde mit den Neulingen Schweiz oder Brasilien ein machbarer Gegner warten.

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