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Christian Pfannberger ist zweimaliger österreichischer Staatsmeister © imago

Christian Pfannberger ist nach 2004 zum zweiten Mal des Dopings überführt worden. Ihm droht nun ein lebenslanges Fahrverbot.

München - Österreichs Radsport kommt nicht zur Ruhe: Nach Bekanntwerden eines positiven Tests von Christian Pfannberger, wurde der 29-Jährige bereits teamintern gesperrt.

Wie Pfannbergers Katjuscha-Rennstall mitteilte, habe man am späten Vormittag vom Anwalt des Fahrers eine Mitteilung über einen "nicht negativen Test" erhalten.

Bis zu einer offiziellen Reaktion des Weltverbandes UCI wurde Pfannberger deshalb von Team suspendiert.

UCI-Präsident Pat McQuaid lehnte zunächst eine Stellungnahme zu dem Fall ab.

Pfannberger war bereits 2004 gedopt

Pfannberger droht nun eine lebenslange Sperre, da er bereits 2004 wegen EPO-Missbrauchs für zwei Jahre gesperrt worden war.

Der WM-Achte im Straßenrennen von 2008 wird auch nicht beim am Samstag beginnenden Giro d'Italia starten.

Diese Entscheidung war bereits wenige Stunden vor Bekanntwerden der Positivprobe wegen "persönlicher Probleme" des Fahrers gefällt worden.

Pfannberger ist seit 2001 Profi und begann seine Karriere beim damaligen Team Nürnberger.

Im Schatten von Dopingsünder Kohl

Erst im vergangenen Monat war in Österreich ein Radprofi als erster Sportler wegen Dopinghandels festgenommen worden.

Im vergangenen Oktober war Österreichs gerade noch gefeierter Rad-Held Bernhard Kohl des Dopings überführt worden.

Nach seinem dritten Platz bei der Tour de France war dem Bergkönig vom früheren Team Gerolsteiner bei nachträglich durchgeführten Bluttests das verbotene EPO-Präparat Cera nachgewiesen worden.

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