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Christian Pfannberger wurde 2004 positiv auf Testosteron getestet © imago

Der Katjuscha-Fahrer wird positiv auf Epo getestet und muss nach dem zweiten Dopingfall mit einer lebenslangen Sperre rechnen.

Wien - Der österreichische Radprofi Christian Pfannberger ist des Dopings überführt worden und muss als Wiederholungstäter eine lebenslange Sperre befürchten.

Die B-Probe bestätigte das Ergebnis der A-Analyse vom 19. März, in der dem 29-Jährigen das Blutdopingmittel Epo nachgewiesen worden war.

Für den österreichischen Straßenradmeister von 2007 und 2008 dürfte damit die Karriere vorbei sein. Da Pfannberger bereits 2004 positiv auf Testosteron getestet worden war, droht ihm nun eine lebenslange Sperre.

In einem ähnlichen Fall war der Amerikaner Tyler Hamilton als Wiederholungstäter für acht Jahre gesperrt worden.

Zweiter Dopingfall

Der Katjuscha-Rennstall hatte Pfannberger bereits nach der positiven A-Probe suspendiert.

Inzwischen hat es bereits den zweiten Dopingfall beim russischen Team gegeben. Der Spanier Antonio Colom ist am 2. April ebenfalls positiv auf Epo getestet worden.

Die Katjuscha-Fahrer mussten daraufhin eine Antidoping-Klausel unterschreiben, wonach sie bei einem Dopingfall das Fünffache ihres Jahresgehalts bezahlen müssen.

Der Belgier Gert Steegmans verweigerte die Unterschrift und wurde daraufhin aus dem Rennbetrieb genommen.

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