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Bernhard Kohl "gewann" bei der letzten Tour de France das Bergtrikot © getty

Der ehemalige Radprofi gibt den Handel mit Dopingmitteln zu. Nun droht ihm sogar eine Gefängnisstrafe.

Wien - Ex-Radprofi Bernhard Kohl droht wegen des Handels mit Dopingmitteln eine Gefängnisstrafe.

Der Österreicher gab im Gespräch mit dem Fernsehsender "ORF" zu, Dopingmittel nicht nur selbst verwendet, sondern sie auch weitergegeben zu haben.

Sollte Kohl nach dem Inkrafttreten des neuen Anti-Doping-Gesetzes am 1. August 2008 mit Dopingmitteln gehandelt haben, drohen ihm schlimmstenfalls drei Jahre Haft.

"Unter guten Freunden gibt man manche Sachen natürlich auch weiter. Die genauen Informationen, wem ich etwas gegeben habe, liegen der Soko Doping vor. Die Namen werde ich nicht öffentlich nennen, sondern nur den Behörden", sagte Kohl.

Vor zwei Tagen hatte der Triathlet Hannes Hempel behauptet, Kohl habe ihm Dopingmittel angeboten.

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