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Sebastian Vettel (r.) begann seine Formel-1-Karriere 2007 bei BMW-Sauber © imago

Red Bull braucht für die kommende Saison noch einen Motorenpartner. Ein Deal mit Mercedes wäre wohl für beide Seiten interessant.

Von Felix Götz

München - Möglicherweise kann das Red-Bull-Team auf der Suche nach einem Motorenpartner für die kommende Saison bald Vollzug vermelden.

Einiges deutet daraufhin, dass Sebastian Vettel in Zukunft in seinem Boliden mit der Power eines Mercedes-Benz-Motors um WM-Punkte (Der WM-Stand) fährt.

"Der Mercedes-Motor ist sehr gut. Wir stehen aber nicht unter Zeitdruck. Brawn hat gezeigt, dass man auch spät im Jahr noch den Motor wechseln kann", sagte Red-Bull-Teamchef Christian Horner gegenüber "Auto Bild Motorsport".

Red Bull wäre mit seiner Motorenwahl keineswegs allein. Neben McLaren setzen auch Force India und der Rennstall von Ross Brawn in der laufenden Saison auf die Aggregate aus dem Ländle und Brixworth.

Besserer Draht zu Vettel?

Eine schlechte Wahl wäre es wohl nicht. Schließlich bewiesen Jenson Button und Rubens Barrichello in diesem Jahr schon zu genüge, was der Motor zu leisten im Stande ist.

Spekuliert wird auch darüber, ob McLaren-Teamchef Norbert Haug auf diese Weise seinen Draht zu Vettel (Kein Sonderstatus für Vettel) weiter verbessern möchte.

Immerhin machte der 56-Jährige in der Vergangenheit keinen Hehl daraus, dass er sich einen deutschen Fahrer im Silberpfeil wünscht.

"Man erkundigt sich"

"Bestätigen kann ich, dass jeder Manager, der seine Aufgabe ernst nimmt, sich nach den besten denkbaren Optionen erkundigt. Aber ich bitte ausdrücklich, dies ganz generell und nicht auf die Frage nach Red Bull zu projizieren", sagte Haug.

Trotzdem gab der Schwabe beim Thema Vettel Spielraum für Spekulationen : "Ob aus Optionen Vereinbarungen werden, ist dann ein ganz anderes Thema."

Sport1.de fasst weitere Neuigkeiten aus der Formel 1 zusammen:

Brawn will mit "neuen Teilen" kontern

Den Doppelsieg von Red Bull will Brawn-GP nicht auf sich sitzen lassen. Teamchef Ross Brawn plant bereits den Gegenschlag.

"Wir müssen jetzt unbedingt ein bisschen Performance finden, denn sie haben in Silverstone einen großen Schritt nach vorne gemacht", sagte Brawn gegenüber "Motorsport-Total".

Und der 54-Jährige kündigte für das Rennen auf dem Nürburgring an: "Wir haben neue Teile in der Hinterhand und werden weitere Verbesserungen einführen."

Bulgarien-GP fast fix?

Die Formel 1 wird wohl bald auch in Bulgarien zu Gast sein. Laut "Focus" soll Bernie Ecclestone das verantwortliche Organisationskomitee zu Gesprächen an den Nürburgring eingeladen haben.

Der mögliche Vertrag soll dann von 2011 bis 2015 laufen und eine Option für weitere fünf Jahre beinhalten.

Zwar fehlt in Bulgarien momentan noch eine taugliche Strecke, diese soll allerdings in absehbarer Zeit im Norden des Landes errichtet werden.

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