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Hamdi Salihi wird nach dem 1:0-Kopfball von seinen Mitspielern gefeiert © imago

Salzburg kann die Rieder Serie nicht durchbrechen. In einem turbulenten Spiel in Linz feiert die Wiener Austria einen Sieg.

München - Red Bull Salzburg hat am Samstag Abend im zweiten Spiel die erste Niederlage eingefahren. Die Mozartstädter erreichten beim "Riesentöter" SV Josko Fenster Ried nur ein 0:1. Der Meister konnte damit die Serie der Rieder, die seit dem 26. April 2008 im eigenen Stadion ungeschlagen sind, nicht durchbrechen.

Am Sonntagabend gelang dann Sturm Graz beim verspäteten Auftakt in die Bundesliga ein klarer 3:0-Sieg gegen die Gäste Wiener Neustadt.

Daniel Beichler mit einem Doppelpack (9., 28.) und Andreas Hölzl (23.) stellten schon früh den Endstand her.

Dank eines späten Treffers siegte gelang dem Kapfenberger SV im zweiten Spiel der erste Sieg. David Sencar gelang in der Nachspielzeit der 3:2-Siegtrefeffer gegen Austria Kärnten.

Die Kärntner kassierten somit die zweite Niederlage.

Niederlage für Rekordmeister

Der Rekordmeister Rapid Wien startete mit einer 1:2-Niederlage beim SV Mattersburg in die neue Saison.

Die Wiener Pehlivan (32.) und Maierhofer (72.) mussten vorzeitig mit Gelb-Rot vom Platz. Michael Mörz (68.) erzielte die Führung für Mattersburg, die Heikkinen (78.) ausgleichen konnte.

In der 81. Minute sorgte jedoch Robert Waltner für die Entscheidung in einer hitzigen Partie.

Zähes Spiel in Hälfte eins

In einem zähen Spiel zwischen RB Salzburg und Ried konnten in der ersten Hälfte insgesamt nur vier Torschüsse verzeichnet werden. Beide Teams ließen sich schwer aus der Defensive locken und schienen nur Fehler des Gegners zu warten.

Zwar erarbeitete sich der amtierende Meister im zweiten Durchgang mehr Spielanteile, wurde vor dem Rieder Tor allerdings nur selten gefährlich.

Das einzige Tor im Spiel fiel in der 87. Minute, als der erst eingewechselte Hamdi Salihi den Ball per Kopf hinter Edward Gustafsson einnetzte. Außenseiter Ried übernimmt mit diesem Sieg vorerst die Tabellenführung.

Tolle Aufholjagd

Die Wiener Austria konnte dagegen in einem kurzwelligen Spiel zum Auftakt der zweiten Runde am Freitagabend in Linz einen 5:4-Auswärtssieg feiern.

Vor allem die erste Hälfte, in der die Austria bereits 3:0 geführt hatte, sorgte für Unterhaltung, denn der LASK ging noch vor dem Pausenpfiff mit 4:3 in Führung.

Die Austria errang dank einer starken zweiten Hälfte im neunten Spiel endlich den ersten Auswärtssieg im Kalenderjahr 2009.

Nachdem der LASK den Beginn verschlafen hatte, setzte er noch vor der Pause zu einer beispiellosen Aufholjagd an.

Die Austria schien nach 28 Minuten und Treffern von Florian Klein (13.), Jacek Bak (26.) und Rubin Okotie (28.) schon wie der sichere Sieger.

Mit einem Lupfer zur Führung

Ein missglückter Rückpass von Austria-Mittelfeldspieler Petr Vorisek brachte die Linzer aber plötzlich wieder ins Spiel. Thomas Prager (31.) entwischte Bak und schob den Ball an Austria-Goalie Robert Almer vorbei ins Tor - 1:3.

Die Austria-Verteidigung brach danach auseinander. Roman Wallner setzte in der 35. Minute Prager ein, dieser überließ den Ball Christian Mayrleb, der das Spielgerät nur noch ins leere Tor zu befördern brauchte.

Dem Treffer war allerdings eine rüde Attacke von Justice Majabvi vorangegangen, der Okotie vor dem LASK-Strafraum umgeräumt hatte. Schiedsrichter Thomas Einwaller pfiff jedoch nicht ab, der LASK scorte in dem daraus resultierenden Konter.

Sieben Minuten später war Florian Metz (42.) mit einem Schuss ins lange Eck erfolgreich. Mayrleb (45.) brachte den LASK sogar noch in Führung, als er wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff Almer überlupfte.

Keine Umstellungen

Beide Trainer hatten exakt denselben Anfangs-Formationen vertraut, die sie bereits in der ersten Runde aufs Feld geschickt hatten.

In der 54. Minute stellte LASK-Trainer Matthias Hamann um, nahm in Mayrleb einen Stürmer vom Feld und brachte in Mittelfeldspieler Thomas Piermayr einen defensiveren Spieler.

Der Wechsel zahlte sich allerdings nicht aus, Austria-Verteidiger Manuel Ortlechner (64.) glich nach einem Verwirrung stiftenden Freistoß von Milenko Acimovic aus.

Austria zeigte mehr Initiative

Die Austria zeigte über weite Strecken der zweiten Hälfte mehr Initiative und bestimmte das Spiel, die hochkarätigen Chancen blieben aber lange aus.

LASK-Tormann Silvija Cavlina reagierte bei einem Kopfball von Zlatko Junuzovic (70.) gut. Acimovics Freistöße aus dem Halbfeld sorgten jedoch immer wieder für Gefahr, und in der 86. Minute waren die Bemühungen von Erfolg gekrönt.

Okotie erwischte die Flanke mit dem Kopf und sorgte aus kurzer Distanz für den Austria-Sieg.

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