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Aleksander Dragovic (l.) von der Wiener Austria im Duell mit Achille Emana © getty

Die österreichische Nationalmannschaft enttäuscht bei der Testspiel-Pleite gegen Kamerun. Paul Scharner verschießt einen Elfer.

München - Das ÖFB-Team hat sich in Klagenfurt mit einer enttäuschenden Leistung eine 0:2-Heimniederlage gegen Kamerun eingehandelt.

Beide Tore für die Afrikaner erzielte der für Real Mallorca spielende Pierre Webo mit einem Doppelpack in der 28. und 34. Minute.

Für die Auswahl von Didi Constantini vergab in der 13. Minute Paul Scharner die Chance, das Team 1:0 in Führung zu bringen.

Nach einem Foul an Yasin Pehlivan trat Kapitän Scharner zum Strafstoß an. Doch er lupfte den Ball lässig in die Mitte, so dass Kameruns Keeper Carlos Kameni keine Probleme hatte, den Schuss zu parieren.

Constantini reagierte auf den verschossenen Eflmeter mit der Höchststrafe und nahm Scharner bereits in der 39. Minute vom Feld.

In der zweiten Hälfte erarbeitete sich das östereichische Team keine klaren Chancen mehr. Kameruns Emana hatte sogar die Möglichkeit auf 3:0 zu erhöhen, vergab aber freistehend vor Torhüter Helge Payer. (DATENCENTER: WM-Qualifikation)

Die Fans reagierten mit einem gellenden Pfeifkonzert, Constantini wehrte sich nach der Partie aber gegen Kritik an seiner Aufstellung: "Man kann immer diskutieren, ob der eine oder der andere hätte spielen sollen. Im Nachhinein ist man immer gescheiter."

Applaus von den Zuschauern ernteten nur Martin Hiden und Ivica Vastic, die vor dem Spiel offiziell aus der Nationalmannschaft verabschiedet wurden.

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