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Dietmar Constantini ist seit März 2009 ÖFB-Teamchef © imago

Vor dem Spiel gegen Litauen hat das ÖFB-Team nur noch theoretische Chancen auf die WM. Hilfe müsste von unerwarteter Seite kommen.

München - Vor dem Spiel gegen Litauen (Samstag, 20.30 Uhr) machen sich die österreichischen Fans keine großen Hoffnungen mehr auf das Erreichen der Play-Offs zur WM-Qualifikation.

Zunächst einmal muss das Team aus dem Baltikum geschlagen werden, was angesichts der 0:2-Hinspielpleite keine leichte Aufgabe ist.

Darüber hinaus müssen die Färöer-Inseln und die FIFA mitspielen, um das Wunder von der WM-Qualifikation wahr werden lassen.

Nur wenn die "Equipe Tricolore" nicht gegen dien Färoer-Inseln nicht gewinnt, hat das rot-weiß-rote Team noch eine Chance, am Mittwoch in Paris am Weltmeister von 1998 vorbeizuziehen.

"Sehr perverse Gedanken"

Teamchef Dietmar Constantini glaubt nicht an ein solches Wunder. Das seien "sehr perverse Gedanken".

Für den 54-Jährigen wäre ohnehin Platz drei in der Qualifikations-Gruppe schon ein großer Erfolg. Umso wichtiger ist es für Constantini die Litauer im direkten Duell in Schach zu halten. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Der Tiroler warnt allerdings vor den Gästen: " Ich habe Respekt vor jedem Gegner. Litauen spielt einen guten Fußball und hat gefährliche taktische Varianten."

Serbien droht Punktabzug

Sollte von den Färöer-Inseln wie erwartet keine Schützenhilfe kommen, kann Österreich nur noch auf die FIFA hoffen.

Der Weltverband hat dem Tabellenführer aus Serbien mit Punktabzug gedroht, sollten die Fans beim Spiel gegen Rumänien wieder auffällig werden. Schon gegen Frankreich und Österreich gab es Ausschreitungen durch die serbischen Fans.

Doch dass die FIFA wirklich zum äußersten Mittel greift, ist fraglich.

So sollte sich die ÖFB-Elf doch besser auf sich selbst konzentrieren. Wer gegen Litauen auf dem Feld stehen wird, ist allerdings noch unklar. Eventuell bekommt sogar der erfahrene Roman Wallner im Angriff wieder eine Chance.

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