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Red Bull-Spieler Daniel Welser (r.) wurde in Klagenfurt geboren © getty

Im zweiten Finalspiel der Erste-Bank-Liga macht Red Bull Salzburg kurzen Prozess und lässt dem KAC keine Chance.

München - In der "best-of-seven"-Finalserie der EBEL hat Red Bull Salzburg gegen Klagenfurt zum 1:1 ausgeglichen.

Mit einer Gala-Vorstellung antworteten die Salzburger auf die 4:5-Niederlage im ersten Spiel gegen den KAC (Alle Playoff-Ergebnisse). Mit 7:2 fegte Red Bull den 28-maligen österreichischen Meister in der heimischen Halle vom Eis.

Salzburg legte gleich nach fünf Minuten durch Stephane Julien vor. Eine Reihe hervorragender Chancen folgte.

Goalie Travis Scott zeigte diesmal nicht die gleichen überragenden Reaktionen wie in der ersten Partie. Und so knallte der Salzburger Neu-Kapitän Jeremy Rebeck den Puck in der 17. Minute zum 2:0 in die Klagenfurter Maschen. ad

Lebenszeichen erst im zweiten Drittel

Auch im zweiten Drittel hatte der Gast nicht viel zu bestellen und sah zu, wie Adrian Foster (22. Min.) auf 3:0 erhöhte. Ein Lebenszeichen ihres Teams vernahmen die Klagenfurter Fans in der 23. Minute. Thomas Hundertpfund traf für den KAC.

Der Rekordmeister zeigte auf einmal, dass er wollte, und spielte energischer auf. Doch geholfen hat es nicht. Mario Scalzo löschte mit einem Doppelschlag (36. im Powerplay/39. Min.) die Hoffnungen der Gäste aus.

Final-Debüt im KAC-Tor

Mit einem aussichtslosen 1:5 kam der KAC zum letzten Drittel zurück aufs Eis. Statt Travis Scott kam jedoch Goalie-Talent Rene Swette aus der Kabine. Doch auch er konnte das Debakel in seinem ersten Finalspiel nicht mehr abwenden.

Für sein Team traf noch David Schuller (44. Min.). Die Salzburger Martin Ulmer (56. Min.) und Julien (56. Min.) zum zweiten Mal sorgten für den deutlichen Endstand.

Sperren für beide Teams

Beide Teams hatten kurz vor dem Spiel ihre Reihen umstellen müssen. Sowohl die Salzburger Daniel Welser und Ryan McDonough als auch KAC-Spieler Mike Craig wurden nach Fouls in der ersten Begegnung gesperrt.

Welser wurde für zwei Spiele aus dem Verkehr gezogen, die anderen zwei für je ein Spiel.

Die dritte Finalbegegnung steigt am Donnerstag. Dann geht es wieder in der Klagenfurter Messehalle aufs Eis.

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