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In der Finalserie liegen die Salzburger mit 2:1 vorn © imago

Titelverteidiger Red Bull Salzburg bezwingt die Klagenfurter und liegt im Finale der österreichischen Eishockey-Liga in Front.

München - Titelverteidiger Red Bull Salzburg hat sich mit einem Sieg in Klagenfurt einen kleinen Vorteil im Finale der österreichischen Eishockey-Liga verschafft.

Die Mozartstädter gewannen gegen den KAC verdient mit 6:3 (1:0, 3:2, 2:1) und erhöhten damit in der "best of seven"-Finalserie auf 2:1.

Im vierten Spiel haben die Salzburger wieder Heimrecht. Für den KAC setzte es vor 5.100 Fans (ausverkauft) die erste Heimniederlage in den Playoffs.

Latusa ist zur Stelle

Die Gäste hatten zu Beginn ein deutliches Übergewicht. Für die verdiente Führung benötigten sie jedoch Glück, Manuel Latusa schlenzte den Puck von hinter der Torlinie aus zur Mitte und dieser prallte dann von der Schulter von KAC-Goalie Travis Scott ins Tor (14.).(Alle Playoff-Ergebnisse)

Salzburg wirkte vitaler als Klagenfurt, die erneut ohne Kapitän Christoph Brandner (Gehirnerschütterung) antreten mussten, konnten sich aber nicht einmal in ihren zahlreichen Überzahlsituationen entscheidend in Szene setzen.

Im Mitteldrittel präsentierte sich der KAC zwar stärker, jedoch reichte an diesem Tag bei weitem nicht. Genauso wie die Rückkehr von Toptorjäger Mike Craig (nach Sperre).

Salzburg 3:0 in Front

Auch beim 0:2 wirkte Scott unglücklich, der Goalie rutschte aus und verlor den Stock, John Hughes legte klug quer zu Thomas Koch auf und dieser traf ins leere Gehäuse (26.). Die 3:0-Führung legten die Salzburger dann sogar in Unterzahl nach, Hughes ließ Scott keine Chance (29.).

Die Zuschauer verspürten etwas Hoffnung, als Gregor Hager in einer 4:3-Überzahl auf 1:3 verkürzte (35.), doch Mario Scalzo erhöhte später auf 4:1 für die Salzburger (36.) und sorgte dafür, das zahlreiche Bierbecher aufs Eis flogen.

Kleiner Hoffnungsschimmer

Genau 60 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels gelang Stefan Geier der zweite KAC-Treffer und hielt damit die kleinen Hoffnungen der Klagenfurter am Leben (40.). Im Schlussabschnitt stellte Matthias Trattnig dann die Drei-Treffer-Führung der Salzburger wieder her (42./PP), doch der KAC zeigte Moral und verkürzte durch einen strammen Schuss von Jeffrey Tory auf 3:5 (46./PP).

Damit verwandelte sich die KAC-Halle noch einmal in ein Tollhaus, doch die Salzburger behielten die Nerven und brachten den Vorsprung über die Zeit. Latusa legte sogar mit einem empty-net-Treffer in den Schlusssekunden noch das 6:3 nach (60.).

KAC - Red Bull Salzburg 3:6 (0:1,2:3,1:2)

Tore: Hager (35./PP), S. Geier (40.), Tory (46./PP) und Latusa (14., 60./empty net), Koch (26.), Hughes (29./SH), Scalzo (36.),Trattnig (42./PP)

Strafminuten: 24 bzw. 26

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