vergrößernverkleinern
Vladimir Janocko (l.) spielt seit 2006 für Red Bull Salzburg © imago

Salzburg setzt die Erfolgsserie fort und kann im nächsten Spiel gegen Rapid Wien bereits den Titel holen. Kapfenberg gewinnt.

München - Im Sonntagsspiel des 32. Spieltags hat Red Bull Salzburg seine Titelambitionen eindrucksvoll unterstrichen.

Im Heimspiel gegen SK Austria Kärnten gelang dem Tabellenführer der Bundesliga ein 6:0-Kantersieg.

Vladimir Janocko (2., 57.) und Marc Janko (49., 70.) waren jeweils zwei Mal erfolgreich. Auch Somen Tchoyi (45.) steuerte einen Treffer bei, Rene Aufhauser (90.) stellte kurz vor Schluss den Endstand her.

Entscheidung steht bevor

Salzburg hat den Vorsprung vier Spieltage vor Schluss wieder auf sieben Zähler auf Rapid Wien ausgebaut, so dass sich beim direkten Duell am kommenden Wochenende bereits die Meisterschaft entscheiden kann.

"Wir sind sehr zufrieden", lobte RB-Trainer Co Adriaanse sein Team. "Wenn wir nächste Woche gewinnen, sind wir Meister, aber es ist nicht so, dass wir unbedingt in Wien Meister werden wollen."

Noch eine theoretische Chance

Die Wiener feierten beim LASK einen klaren 2:0 (1:0)-Erfolg und hielten sich somit die theoretische Chance auf die Meisterschaft offen.

Im Kampf um den Abstieg schloss Altach mit einem 1:1-Heimremis gegen Sturm Graz zu Mattersburg auf, die beiden Nachzügler haben je 24 Punkten. Mit einem 2:1-Heimsieg über die SV Ried entledigte sich Kapfenberg wohl endgültig aller Abstiegssorgen.

Lockerer Rapid-Sieg

Den Grün-Weißen reichte bei einer klar verbesserten Linzer Mannschaft ein relativ entspannter Auftritt, Hoffer (11.) und Boskovic (50.) schossen den Rekordmeister zum nie gefährdeten Sieg. Die Linzer sind damit rechnerisch weiter in den Abstiegskampf verwickelt.

Der Vorsprung auf die punktgleichen Schlusslichter Mattersburg und Altach ist auf sieben Punkte geschrumpft, Kapfenberg verdrängte die "Athletiker" zudem von Platz sieben. Für LASK-Coach Hans Krankl war es im fünften Spiel bei je einem Sieg und Unentschieden die dritte Niederlage in Serie. Seit drei Partien warten die Oberösterreicher zudem auf ein Tor.

SCR Altach - Sturm Graz 1:1

Aufgrund des schlechteren Torverhältnisses ist Altach Tabellenschlusslicht. Die Vorarlberger trennten sich von Sturm Graz mit 1:1 (1:1) und sind punktgleich mit Mattersburg

Die Grazer überholten hingegen im Kampf um Rang drei wieder die punktgleiche und viertplatzierte Austria.

Die Altacher gingen vor eigenem Publikum durch Tomas Jun (30.) verdient in Führung, Peter Hlinka glich allerdings für die seit nun schon seit sechs Runden ungeschlagenen Steirer in der 43. Minute aus. Nach der Pause schwächte Dennis Mimm (50./Gelb-Rot) seine Elf, die Gäste konnten aus der nummerischen Überlegenheit aber kein Kapital schlagen.

Kapfenberg - SV Ried 2:1

Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie kämpft Kapfenberg den Tabellenfünften SV Ried dank Treffern von Siegl (39./Elfmeter) und Felfernig (46.) verdient mit 2:1 (1:1) nieder, für die Oberösterreicher traf Hackmair (41.). (Bundesliga: Ergebnisse und Tabelle)

Kapfenberg hat sich damit in der Tabelle Luft nach hinten verschafft, überholte den LASK und liegt als Siebenter vier Runden vor dem Saisonende acht Punkte vor dem Schlusslicht Altach

Mattersburg holt Remis

In einem äußerst schwachen Spiel der 32. Runde hat der SV Mattersburg der Austria aus Wien einen Punkt abgetrotzt.

Mit einem torlosen Remis mussten sich am Ende bei Teams begnügen. Dieser Punkt hilft den Mattersburgern mehr als den "Veilchen", die ihrerseits nun um die Qualifikation für das internationale Geschäft bangen.

Mattersburg wittert hingegen im Abstiegkampf neue Chancen. Mattersburg liegt einen Punkt vor Altach auf dem vorletzten Tabellenplatz während die Austria zwar vorübergehend einen Punkt vor Sturm Graz auf Platz drei liegt, die Steirer können aber in Altach wieder vorbeiziehen.

Konsequente Burgenländer

Die Burgenländer ließen die Austria nicht ins Spiel kommen und eliminierten deren Angriffsbemühungen bereits früh.

Die Wiener fanden dadurch nie ihren Rhythmus, enttäuschten spielerisch auf ganzer Linie. Auch die Standardsituationen von Milenko Acimovic strahlten keine Gefahr aus.

Das Spiel hatte niedrigstes Niveau und Chancen waren Mangelware.

Zum Forum ? jetzt mitdiskutierenZurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel