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Anis Boussaidi, Marc Janko und Alexander Zickler (v.l.) feiern den 2:1-Sieg gegen Linz © imago

Nach dem Ausrutscher von Verfolger Rapid Wien beim SV Ried steht Red Bull vorzeitig als Meister fest.

München - Red Bull Salzburg ist nach 2007 zum zweiten Mal österreichischer Meister geworden.

Nach der 0:3-Niederlage von Verfolger und Titelverteidiger Rapid Wien am Sonntag beim SV Ried haben die Salzburger zwei Spieltage vor Schluss uneinholbare sieben Punkten Vorsprung.

Der Tabellenzweite musste sich nach Toren von Nacho (35., 37.) und Salihi (45.) mit 0:3 (0:3) geschlagen geben.

Am Samstag hatte die Mannschaft, die im kommenden Jahr vom ehemaligen Bundesliga-Coach Huub Stevens trainiert wird, 2:1 beim LASK Linz gewonnen.

Jankos 39. Treffer

Wladimir Janocko brachte die Bullen per Freistoß in der 13. Minute in Führung. Danach hatte die Krankl-Elf einige Chancen auf den Ausgleich.

Die größte vergab Davorin Kablar mit einem Kopfball, den er freistehend übers Tor setzte.

In diese Drangphase der Gäste hinein markierte Marc Janko das 2:0 ? sein 39. Saisontreffer. Den Linzern gelang in Hälfte zwei dann nur noch der Anschlusstreffer durch Roman Wallner (73.).

Im Abstiegskampf sammelte der SV Mattersburg mit einem 3:2 gegen Kärnten wichtige Punkte. Konkurrent SV Altach ging bei der Wiener Austria mit 1:4 unter. (Ergebnisse und Tabelle)

Gregoritsch-Joker sticht

Ein 19-jähriger Youngster hat dem SV Kapfenberg im steirischen Derby gegen Sturm Graz einen Punkt gerettet. Der eingewechselte Deni Alar sorgte beim packenden 3:3 in der Nachspielzeit für den Ausgleich.

Bereits nach fünf Minuten brachte Jakob Jantscher die Gäste aus Graz mit einem schönen Volleyschuss in Führung. Milan Fukal köpfte zwei Minuten später zum Augleich ein.

Auch danach blieb die Partie ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten.

Sturm führt bereits mit 3:1

Doch die Tore erzielte zunächst nur Sturm. Andreas Hölzl grätschte in der 25. Minute den Ball aus spitzem Winkel ins Tor. Jakob Jantscher schloss eine Kombination über Mario Haas und Hölzl zum 3:1 ab (33.)

Patrick Siegl hielt den KSV mit seinem Anschlusstreffer in der 43. Minute im Spiel.

In der zweiten Halbzeit vergaben die Grazer mehrmals die Chance zur Entscheidung, ehe KSV-Coach Werner Gregoritsch in Minute 68 seinen Joker Alar in die Partie brachte.

Erst in der Winterpause war der Stürmer von Leoben nach Kapfenberg gewechselt, nun schoss er sich selbst zum Derby-Helden.

Sturm musste nach dem Sieg der Austria Platz drei, der zur Teilnahme am Europacup berechtigt, an die Wiener abgeben.

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