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MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Cristiano Ronaldo spielte von 2003 bis 2009 für Manchester United © getty

Der neue Real-Superstar ist am Vormittag in Madrid gelandet. Schon jetzt befindet sich Spaniens Hauptstadt im Ausnahmezustand.

Madrid - Ganz Madrid ist im Cristiano-Ronaldo-Fieber: In der spanischen Hauptstadt gab es schon vor der offiziellen Präsentation des 94-Millionen-Mannes nur ein Thema.

"Der Tag ist gekommen", titelte die Sportzeitung "AS" vor der Ankunft des teuersten Spielers der Welt bei Real Madrid.

Die Stimmung in der Metropole glich der Zeitung zufolge der vor wichtigen Spielen gegen den Erzrivalen: "Als wäre es Real gegen Barca".

Für den ersten öffentlichen Auftritt des Weltfußballers im Stadion Santiago Bernabeu am Abend wurde ein Massenauflauf wie bei einem Spitzenspiel erwartet.

80.000 Fans im Bernabeu

"Volles Haus", also 80.000 Zuschauer, prophezeite das Sport-Blatt "Marca" und sprach von einer "historischen Präsentation".

Ronaldo selbst sandte über die Zeitung seine eigene kurze Einladung an die Anhänger - auch wenn es der wohl kaum noch bedurfte: "Wir sehen uns am Abend im Bernabeu!"

Wie ein Staatsgast war der Superstar am Vormittag unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf dem Madrider Militärflughafen Torrejon gelandet.

Anschließend wurde er auf geheimen Wegen zum erfolgreich bestandenen Medizincheck sowie einem Interview mit dem vereinseigenen TV-Sender gefahren.

Valdano stets an Ronaldos Seite

Auf Schritt und Tritt begleitet wurde Ronaldo von Reals Generaldirektor Jorge Valdano, der den Mega-Transfer vom englischen Meister Manchester United zu den Königlichen eingefädelt hatte (Ronaldo-Transfer endgültig fix).

Um 19 Uhr steht die Unterzeichnung von Ronaldos Sechsjahresvertrag in den Geschäftsräumen des Vereins auf dem Programm, um 21 Uhr das Zusammentreffen mit den Fans im Stadion.

Vor einer Woche wollten 50.000 Anhänger den brasilianischen Topstar Kaka bei dessen Vorstellung sehen.

"Ronaldo-Manie" in Madrid

Nun bekam Madrid einen Vorgeschmack auf das, was der portugiesische Weltfußballer in den kommenden Wochen und Monaten mit jedem seiner Auftritte entfachen wird: eine "Ronaldo-Manie".

In den vergangenen Tagen elektrisierte der 24-Jährige die Massen, ohne überhaupt in seinem neuen weißen Trikot mit der Rückennummer neun gegen einen Ball getreten zu haben.

Zahlreiche Medien hatten einen Countdown bis zum Tag von Ronaldos Ankunft gestartet.

Die übrigen Neuverpflichtungen des spanischen Rekordmeisters, ob sie nun Kaka, Benzema oder Albiol heißen, gerieten dabei fast zu Statisten 102361(Diashow: Die teuersten Transfers).

Ronaldo voller Selbstbewusstsein

Befürchtungen, dass die Rekord-Transfersumme zu einer Last für ihn werden könnte, hatte Ronaldo aber bereits vor seinem ersten öffentlichen Auftritt für den neuen Klub vom Tisch gewischt.

"Ich glaube, dass die Ablösesumme gerechtfertigt ist. Große Fußballer kosten viel Geld", sagte der Flügelstürmer selbstbewusst.

Er sei stolz, der teuerste Spieler der Welt zu sein und werde beweisen, dass er das Geld wert sei.

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