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Somen Tchoyi erzielte den Siegtreffer für Salzburg © imago

Durch seine beiden eingewechselten Stürmer kommt Salzburg doch noch zum Sieg über die Austria. Marc Janko spielt unglücklich.

München - Meister Red Bull Salzburg ist mit einem Sieg in die neue Saison gestartet. Durch das 2:1 gegen Austria Wien rehabilitierten sich die "Buillen" außerdem für das enttäuschende 1:1 gegen Bohemians-Dublin in der Champions-League-Quaklifikation.

Der Sieg kam allerdings erwas glücklich zustande, da Somen Tchoyi erst in der Nachspielzeit der Siegtreffer gelang.

Marc Janko vergab die erste große Chance des Spiels, als er einen Volleyschuss an den Außenpfosten setzte (25.). Drei Minuten später ging die Austria in Führung. Tomas Jun leget zurück auf Zlatko Junuzovic, der den Ball aus 18 Metern gefühlvoll ins rechte Eck schlenzte.

Janko im Pech

Danach vergab Janko eine weitere Großchance, als er aus drei Metern Entfernung den Ball übers Tor schoss.

In der 60.Minute hatte der 39-Tore-Mann der letzten Saison auch noch Pech, als sein Treffer wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt wurde.

Joker Zickler sticht

Dann bewies Trainer Huub Stevens ein glückliches Händchen, als er in der 61. Minute Alexander Zickler einwechselte. Der Deutsche wurde neun Minuten später von Austria-Verteidiger Jacek Bak angeschossen un der Ball flog zum Ausgleich ins Tor.

Janko scheiterte in der 82. Minute abermals am Aluminium, ehe Tchoy nach einer Svento-Ecke doch noch den Siegtreffer für Salzburg erzielte.

"Haben uns das Glpck verdient

Von einem glücklichen Sieg wollte Stevens nach der Partie allerdings nichts wissen: "Wir waren von der ersten Minute an dominant und haben uns viele Chancen herausgespielt. Wenn ein Sieg verdient ist, dann dieser. Wir haben uns das Glück erkämpft und verdient."

Pech hatte auf Salzburger Seiten allerdings Louis N'Gwat-Mahop, der sich nach 39 Minuten einen Muskelfaserriss zuzog und wohl vier Wochen ausfällt.

LASK Tabellenführer

Matthias Hamann ist beim LASK ein perfekter Einstand als Trainer gelungen. Mit 4:0 besiegten die Oberösterreicher den SV Mattersburg und setzten sich damit an die Tabellenspitze.

Bereits nach 45 Minuten hatten die Linzer den Endstand herausgeschossen. Christoph Saurer (2.), Roman Wallner (30.), Florian Metz (36.) und Christian Mayrleb (39.) sorgten für die Treffer.

Wallner lief nach einem Nasenbeinbruch mit einer Gesichtsmaske auf und erzielte dennoch das 2:0 mit dem Kopf.

Neu-Coach vom Team begeistert

Hamann sorgte bereits vor dem Anpfiff für eine Überraschung als er den erst 20-Jährigen Verteidiger Georg Margreiter zum Kapitän ernannte.

Nach dem Spiel war Hamann von der Leistung seines Teams begeistert. "Meine Mannschaft hat entfesselt gespielt und fantastisch umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Es hat heute einfach funktioniert, die Jungs haben das Konzept umgesetzt und es zudem konsequent fertiggespielt."

Glasner erzielt goldenes Tor

Der SV Ried kam in Kapfenberg zu einem etwas glücklichen 1:0-Erfolg. Die Heim-Elf mit dem tschechischen Neuzugang Marek Heinz drückte zunächst aufs Tempo.

Doch die Gäste stellten in der 22. Minute den Spielverlauf auf den Kopf. Herwig Drechsel flankte auf den kurzen Pfosten, wo Oliver Glasner zur Stelle war und einnetzte.

Danach verteidigten die Rieder den Vorsprung mit einer starken Defensivleistung bis zum Schlusspfiff. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

SC Magna mit starkem Debüt

Aufsteiger SC Magna Wiener Neustadt ist wunschgemäß mit einem Sieg in die neue Saison der Bundesliga gestartet.

Die Niederösterreicher feierten im Eröffnungsspiel am Freitag dank Last-Minute-Toren von Johana und Wolf einen nicht unglücklichen 3:1-(0:1)-Heimerfolg über Austria Kärnten.

Thomas Hinum hatte die Gäste in der 16. Minute verdientermaßen in Führung gebracht, Sanel Kuljic gelang per Elfmeter nach etwas mehr als einer Stunde der Ausgleich.

"Eine Frechheit"

Schranz zog gegen den kurz zuvor eingewechselten Viana in der 65. Minute die Notbremse ("Ich war mit den Fingerspitzen noch am Ball, eine Frechheit"), den Strafstoß verwertete Kuljic gefühlvoll zum 1:1.

Es war das erste Bundesliga-Tor des Routiniers seit dem 13. April 2008 - damals hatte der Ex-ÖFB-Teamspieler noch im Dress der Wiener Austria gekickt.

Rot für Troyanski

Neuverpflichtung Troyansky agierte in der 79. Minute freilich übermotiviert:

Der Argentinier ließ Wolf auf der Mittellinie im Luftduell den Ellbogen spüren und sah dafür die Rote Karte. Eine Entscheidung, die Schinkels auf die Palme und in der Folge auf die Tribüne brachte.

In der Nachspielzeit brachte ein Kopfballtor von Johana nach Freistoß (91.) das überraschende 2:1, nur drei Minuten später schloss Wolf (94.) einen Konter zum Endstand von 3:1 ab.

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