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Rene Aufhauser (hinten) und Yasin Pehlivan (vorne, Rapid) im Duell © imago

Nach einem Doppelschlag sahen die Bullen schon wie die Sieger aus - doch Rapid kämpfte sich bravourös zurück.

München - Die "Bullen" thronen wieder am Platz an der Sonne:

Durch das 2:2 bei Rapid Wien haben die Mannen von Coach Huub Stevens Sturm Graz die Tabellenführung wieder entrissen - haben bei einem Punkt Vorsprung aber auch ein Spiel mehr auf dem Konto.

Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr, erspielten sich Chance um Chance.

Doch entweder stand Keeper Gustaffson im Weg oder die eigenen Nerven verhinderten Zählbares.

Salzburg dagegen agierte abwartend - und schlug binnen zwei Minuten doppelt zu.

Doppelschlag vor der Pause

Erst war Tchoyi mit einem Rechtsschuss erfolgreich (40.), kurz darauf donnerte Svento (42.) die Pille ins Kreuzeck.

Rapid kam mit Wut im Bauch aus der Kabine und versuchte, die Partie noch einmal zu drehen.

Salzburg zog sich weit zurück und beschränkte sich vornehmlich auf Defensivarbeit.

Hofmann macht's spannend

Die Bemühungen der Gastgeber wurden letztlich belohnt: Steffen Hofmann schnibbelte einen Freistoß aus 20 Metern gefühlvoll ins Netz (59.). In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch hüben wie drüben.

Chancen auf beiden Seiten

Payer lenkte einen Schuss von Zickler gerade noch an die Latte (69.), auf der Gegenseite zeigte Gustaffson eine Weltklasse-Parade gegen Salihi (79.). In der 86. Minute war es schließlich Salihi, der das Chaos im Salzburger Strafraum nutzte und die Kugel irgendwie über die Linie bugsierte - 2:2, der Endstand.

Die Spiele vom Samstag:

Sturm Graz - LASK Linz 3:3

Nach schwachem Beginn übernahm Sturm Graz die Spielkontrolle. Erst traf Hlinka per Weitschuss (40.), dann erhöhte Weber praktisch mit dem Pausenpfiff auf 2:0 (45.).

Als Beichler in der 62. Minute dann auf 3:0 stellte, sahen die Gastgeber bereits wie die sicheren Sieger aus. Doch weit gefehlt.

In einer turbulenten Schlussphase drehte Linz noch die Partie. Prager verkürzte auf 1:3 (80.), ehe Saurer und Margreitter in der Nachspielzeit mit ihren Toren den 3:3-Endstand herstellten.

SV Mattersburg - SV Ried 3:0

Der SV Mattersburg bleibt an der Spitzengruppe dran.

Gegen Ried markierte Burgstaller in der 12. Minute die Führung für Mattersburg, ansonsten erlebten die Zuschauer eine weitgehend ereignisarme erste Halbzeit.

Nach Wiederbeginn verschärften die Gastgeber das Tempo. Neuzugang Waltner stocherte nach 59 Minuten aus kurzer Distanz die Kugel über die Torlinie - 2:0, die Vorentscheidung.

Den Schlusspunkt setzte Spuller in der 87. Minute mit dem 3:0.

SC Magna - Kapfenberg 2:3

Der SC Magna steckt weiter im Keller fest: Gegen Kapfenberg setzte es eine 2:3-Heimpleite.

Kuljic brachte die Gastgeber sogar in Front (13.), Scharrer egalisierte vom Elfmeterpunkt aber das Ergebnis (19.), und Sencar (32.) markierte die Pausenführung für Kapfenberg.

Unmittelbar nach Wiederbeginn traf Fukal zum 3:1 für die Gäste. Die Hausherren steckten zwar in der Folge nicht auf, mehr als der 2:3-Anschlusstreffer durch Kuljic wollte den Hausherren aber nicht mehr glücken.

SK Austria Kärnten - Austria Wien 2:1

Erster Sieg für Austria Kärnten, die trotzdem weiter die "Rote Laterne" in Händen halten.

Nach ereignislosen 45 Minuten nahm die Partie allmählich Fahrt auf. Hinum (65.) traf zum 1:0 für Kärnten, Mair glich das Match jedoch wieder aus (79.).

In der 82. Minute war es Acimovic, der sich die Pille auf dem Elfmeterpunkt zurecht legte und zum 2:1 vollstreckte.

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